Leitbild der Theologischen Fakultät

Profil der Theologischen Fakultät

Die Theologische Fakultät sieht sich innerhalb der Landesuniversität vorrangig der akademischen Ausbildung angehender Pastorinnen und Pastoren sowie Gymnasiallehrerinnen und –lehrer für das Fach Ev. Religionslehre verpflichtet. Zusätzlich ist sie an verschiedenen Studiengängen, Graduiertenkollegs und Forschungsschwerpunkten anderer Fakultäten beteiligt. Durch die sprachliche, historische, logische, philosophische und humanwissenschaftliche Schulung im Studium werden zugleich wissenschaftliche und soziale Kompetenzen vermittelt, die auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen gefragt sind.

Studienabschlüsse

Die Theologische Fakultät steht mit ihrem vorrangigen Studiengängen mit den Abschlüssen Diplom/Kirchlicher Abschluss (DKA), Bachelor of Arts (BA) und Master of Education (MEd) sowie der Möglichkeit von Promotion (Dr. theol.) und Habilitation in enger Beziehung zur Evangelisch-Lutherischen Kirche Norddeutschland sowie zum Land Schleswig-Holstein. Ihr Bestand ist durch den Staatskirchenvertrag vom 23.4.1957 (§ 4, Abs. 1) geregelt. Sie steht in konfessioneller Bindung zu der von Martin Luther geprägten Reformation und hat ein insgesamt kulturtheologisches Profil, das sich auch in dem neuen Master-Studiengangs „Religion und Ethik“ darstellt.

Aufgaben der Theologischen Fakultät

Die Theologische Fakultät betrachtet es als ihre Aufgabe, das gesamte Feld der Theologie umfassend in Forschung und Lehre zu vertreten und vor diesem Hintergrund diejenigen Kenntnisse und Fähigkeiten nach den an Universitäten üblichen wissenschaftlichen Standards zu vermitteln, die erforderlich sind, um das christliche Wirklichkeitsverständnis zu einer angemessenen öffentlichen Darstellung zu bringen.

Die Bearbeitung dieser Aufgabe spiegelt sich in der Differenzierung der theologischen Fächer und Disziplinen wieder. Neben den drei biblisch-historischen Disziplinen Altes Testament, Neues Testament und Kirchengeschichte, die die Grundlagen und die Entwicklung des christlichen Glaubens einschließlich seiner institutionellen Gestaltungen untersuchen, stehen die beiden Disziplinen der Systematischen und der Praktischen Theologie, die das gegenwärtige Glaubensbewusstsein im Kontext von Bildung, Kultur und Wissenschaft sowie im Reflexionsfeld des gesellschaftlichen, kirchlichen und schulischen Handelns thematisieren.