Kommentierung des Galaterbriefs in der Reihe Kritisch-exegetischer Kommentar über das Neue Testament

Die von Heinrich August Wilhelm Meyer (10.01.1800 – 21.06.1873) begründete Kommentarreihe gilt als die renommierteste in der neutestamentlichen Wissenschaft. Der letzte Kommentar zum Galaterbrief innerhalb des KEK erschien bereits 1949. Ohne größere inhaltliche Veränderungen wurde er später noch mehrfach nachgedruckt (6. Aufl. 1989). Seitdem ist die Paulusforschung kontinuierlich vorangeschritten. Wesentlich dazu beigetragen haben u.a. die Anwendung neuerer methodischer Verfahren zur Erschließung der paulinischen Texte, der verstärkte Einbezug von Fragestellungen aus der literatur- und religionssoziologischen Theoriediskussion sowie Impulse aus den Altertumswissenschaften (Alte Geschichte, Klassische Philologie, Archäologie, Epigraphik) und der Judaistik.

Die Neukommentierung des Galaterbriefs ist historisch-kritisch ausgerichtet, integriert aber auch sozialgeschichtliche, rhetorische und kulturanthropologische Interpretationsansätze. Zugleich weiß sie sich – entsprechend dem spezifischen Profil des Meyerschen Kommentarwerks – der Aufgabe verpflichtet, philologische Analyse, religionshistorische Orientierung und theologische Auslegung miteinander zu verbinden.

Kritisch-exegetischer Kommentar über das Neue Testament