Vita

1964 in Berlin (DDR) geboren.

1983-1986 abgeschlossenes Baptistisches Theologiestudium, Übertritt zur evangelischen Kirche

1986-1989 Theologiestudium am Ostberliner Sprachenkonvikt (Ostberliner Kirchliche Hochschule)

1990 Erstes Theologisches Examen

1990-1991 über den Ökumenischen Rat der Kirchen vermitteltes postgraduales Studium in den USA am Pittsburgh Theological Seminary (Presbyterian Church), Abschluß mit einer Magisterarbeit über den Vergleich der Ekklesiologie Dietrich Bonhoeffers mit der Ekklesiologie von Leonardo Boff, Titel „Master of Sacred Theology“ (S.T.M.)

1991-1992 Gemeindevikariat in Berlin

1992 Zweites Theologisches Examen und Ordination in Berlin

1992-1993 Pfarrstelle und Lehrauftrag am Theologischen Konvikt (vormals „Sprachenkonvikt“) in Berlin

1993-1996 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität im Fach Praktische Theologie, diverse (pastoral-)psychologische Zusatzausbildungen (Klinische Seelsorgeausbildung, Organisations- und Gruppendynamik, Psychoanalyse, Beratungsdynamik im seelsorgerlichen Kurzgespräch), Mitarbeit in der Krankenhausseelsorge an der Berliner Charité

1994 Promotion mit „summa cum laude“ im Fach Praktische Theologie zum Thema „Dietrich Bonhoeffers Pastoraltheologie. Theologenausbildung im Widerstand zum ´Dritten Reich´. Dargestellt anhand der Finkenwalder Vorlesungen 1935-1937“ (Buch: Gütersloher Verlagshaus 1995)

1994-1995 und 1999-2000 Frauenbeauftragte an der Berliner Theologischen Fakultät

1996-2001 wissenschaftliche Assistentin an der Humboldt-Universität im Fach Praktische Theologie (bei Prof. Jürgen Henkys). Mitarbeit an der Edition der „Dietrich Bonhoeffer Werke“

1998 Habilitation im Fach Praktische Theologie, Habilitationsschrift: „Frömmigkeit und Symbolspiel. Ein pastoralpsychologischer Beitrag zu einer evangelischen Frömmigkeitstheorie“ (Buch: Vandenhoeck & Ruprecht 2000). Inhalt: Ein Versuch einer pastoralpsychologischen Grundlegung für ein gegenwartsnahes Konzept einer evangelischen Spiritualität mit der Leitfrage: Wie lassen sich die traditionellen Elemente ´lectio, meditatio, oratio, tentatio´ als Symbolspiel verstehen? Verstehensrahmen: ein theologischer Dialog mit psychoanalytischer Narzissmus- und Symbolspiel-Theorie.

Sommersemester 2000 Vertretungsprofessur an der Philipps-Universität Marburg auf dem praktisch-theologischen Lehrstuhl für Homiletik und Seelsorge (für Prof. D. Stollberg)

Seit Herbst 2001 Professur für Praktische Theologie an der Kieler Christian-Albrechts-Universität. Lehrstuhl-Schwerpunkte: Seelsorge, Medien-Religiosität, Postmoderne Spiritualität (Mystik und mentales Coaching).

  

Seit 2010 ist sie mit dem Seminarkonzept "Mystik und mentales Coaching. Heilende christliche Übungen" an die Öffentlichkeit getreten. Im Hintergrund stehen ihre Forschungen zu alten christlichen mystischen Übungen im Dialog mit Neurowissenschaft und Meditationsforschung.