Schwerpunkte in Forschung und Lehre

Religionspädagogische Grundfragen

Die Disziplin der Religionspädagogik beschäftigt sich mit der Theorie religiöser Bildung. Sie nimmt dabei Bezug auf ganz unterschiedliche Praxisfelder verschiedener Institutionen und Orte. Religiöses Lernen wird in seinen vielfältigen Formen bedacht und seine Voraussetzungen, Bedingungen, Ziele und Möglichkeiten werden eingehend reflektiert.

Religiöses Lernen findet zwar nicht nur in der Schule statt, aber besonders für die Lehramtsstudierenden liegt der Schwerpunkt der Religionspädagogik auf dem schulischen Religionsunterricht. Als seine wesentlichen Aufgaben verstehen wir, den Schüler*innen konstruktive Kontaktmöglichkeiten mit Religion zu eröffnen, die persönliche und gesellschaftliche Bedeutung von (christlicher) Religion zu erkunden sowie den Umgang mit religiöser Heterogenität einzuüben. Dafür muss schulischer Religionsunterricht subjektorientiert konzipiert sein, sodass die Schüler*innen in ihren Anliegen und Prägungen aufmerksam wahrgenommen werden und ihre Fragen und Themen den Ausgangspunkt des Unterrichts darstellen. Die christlichen Traditionen werden vor diesem Hintergrund nicht als unhinterfragbare Autoritäten verstanden, sondern als ein offenes Angebot, mit dem die Schüler*innen im Religionsunterricht kreativ, spielerisch und kritisch umgehen dürfen und sollen. Die Religionslehrkräfte haben die Aufgabe, den Sinn und die Bedeutung christlicher Religion zu zeigen und didaktische Wege zu eröffnen, auf denen die Schüler*innen eigene Entdeckungen machen und Erkenntnisse gewinnen können.

Die Gemeinde als kirchlicher Lernort gerät sodann vor allem im Kontext der Gemeindepädagogik in den Blick, die das breite Feld kirchlicher Bildungsräume reflektiert. Dort steht schwerpunktmäßig die Arbeit mit Konfirmand*innen im Fokus, aber auch andere Bereiche wie beispielsweise Erwachsenenbildung, Kirchenpädagogik oder frühkindliche Bildung werden zuweilen thematisch bedacht.

Unsere religionspädagogischen Veranstaltungen möchten die Studierenden in die Lage versetzen, diese Rolle in ihrer späteren beruflichen Praxis auszufüllen und ihnen sowohl das erforderliche Professionswissen als auch das fachdidaktische Handwerkszeug dafür zu vermitteln.

 

Lehre:

In jedem Wintersemester wird die Vorlesung „Grundfragen der Religionspädagogik“ angeboten, die für die Lehramtsstudierenden eine Pflichtveranstaltung bildet und von den Pfarramts-/Diplomstudierenden als Wahlpflichtveranstaltung besucht werden kann. Im Anschluss daran belegen die Lehramtsstudierenden im Sommersemester ein religionspädagogisch-religionswissenschaftliches Proseminar, das in grundlegende Fragen des religiösen Lernens in der gegenwärtigen religiösen Vielfalt einführt.

Ebenfalls Pflicht für die Lehramtsstudierenden sind die Übungen Fachdidaktik I und Fachdidaktik II im Bachelor. Für die Pfarramts-/Diplomstudierenden wird in jedem WS die Übung „Fachdidaktik für Pfarramts-/Diplomstudierende“ angeboten, in dessen Rahmen der beispielsweise von der Nordkirche geforderte fachdidaktische Entwurf geschrieben werden kann.

Im Master of Education werden unterschiedliche Fachdidaktik-Veranstaltungen angeboten, von denen die Übungen zur Bibeldidaktik und zum Umgang mit religiöser Heterogenität verpflichtend sind und mindestens zwei weitere fachdidaktische Lehrveranstaltungen frei gewählt werden können.

 

Forschung:

Gegenwärtig entsteht an dieser Professur eine Habilitationsschrift zum Kompetenzbegriff in der Religionspädagogik (Dr. Gabriela Muhl). Eine Promotion zur Frage, was „konfessioneller Religionsunterricht“ in der heutigen religiösen Vielfalt bedeuten könnte, wurde gerade abgeschlossen (Antonia Lüdtke).

 

Publikationen:

  • Saskia Eisenhardt/Kathrin S. Kürzinger/Elisabeth Naurath/Uta Pohl-Patalong: Religion unterrichten in Vielfalt: konfessionell – religiös – weltanschaulich. Ein Handbuch, Göttingen 2019
  • Godwin Lämmermann/Elisabeth Naurath/Uta Pohl-Patalong: Arbeitsbuch Religionspädagogik. Ein Begleitbuch für Studium und Praxis, Gütersloh 2005
  • Uta Pohl-Patalong: Religionspädagogik – Ansätze für die Praxis, Göttingen 2013
  • Uta Pohl-Patalong: Evangelische Verkündigung in der religionspluralen Gesellschaft, in: Miriam Rose/Michael Wermke (Hg.): Konfessionslosigkeit heute. Zwischen Religiosität und Säkularität, Leipzig 2014, 321-332
  • Uta Pohl-Patalong: Lernen in Schule und Gemeinde. Ein Vergleich am Beispiel der Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden, in: Martin Rothgangel/Rainer Lachmann (Hg.): Religionspädagogisches Kompendium, 7., völlig neu bearbeitete Auflage, Göttingen 2012, 124-143
  • Aims and Orientations for Religious Education in the 21st Century. A Theological Perspective, in: Johannes Nissen/Povl Göttke: Religious Education in the 21st Century, Kopenhagen 2012 (e-book)
  • Uta Pohl-Patalong: Räume für Religion. Kirche und Schule im Kontext religiöser Pluralität, PTh 97, 2008, 186-205
  • Uta Pohl-Patalong: „... sed vitae discimus“. Religionsunterricht zwischen Religiosität und christlicher Tradition – didaktische Orientierungen, IJPT 11, 2007/2, 173-192
  • Uta Pohl-Patalong: „Möglichen Lebensgewinn zeigen“. Überlegungen zur Didaktik des Konfirmationsunterrichts, ZPT 58, 2006, 327-340

Die Zukunft des Religionsunterrichts

Das traditionelle, historisch bedingte Bild eines konfessionellen Religionsunterrichts, der Schüler*innen nach Konfessionen getrennt im jeweils „eigenen“ Glauben „beheimatet“ und zu einem entsprechenden Bekenntnis motiviert, hat angesichts spätmoderner gesellschaftlicher Transformationsprozesse an Plausibilität verloren. Säkularisierungs-, Individualisierungs- und Pluralisierungsbewegungen lassen eine solche Form des Religionsunterrichts immer mehr als ein Relikt vergangener Zeiten erscheinen und fordern ein Nachdenken, was ein „konfessioneller“ Religionsunterricht heute bedeuten kann.: Welche Aufgaben kann konfessioneller Religionsunterricht (noch) erfüllen und welche Ziele sollte er künftig verfolgen? Wie kann er organisiert werden und was sind seine Alternativen?

Eine sinnvolle Grundlage für derartige Zukunftsüberlegungen ist eine methodisch fundierte Wahrnehmung der gegenwärtigen Realität in den Schulen. Dazu wurde 2013 bis 2017 an dieser Professur gemeinsam mit der Uni Flensburg und der Nordkirche eine Studie zum Umgang mit religiöser Vielfalt im konfessionellen Religionsunterricht (ReVikoR) erarbeitet. In diesem Kontext wurden zahlreiche Lehrer*innen und Schüler*innen in Schleswig-Holstein auf verschiedene Weise dazu befragt, wie sie religiöse Vielfalt im konfessionellen Religionsunterricht erleben. Der große Fundus an Ergebnissen lieferte zahlreiche Impulse für Diskurse und religionspädagogische Lehre.

Ein besonderer Perspektivwechsel im Hinblick auf den Religionsunterricht wird bei uns durch das reli:labor im Rahmen der Kieler Forschungswerkstatt inszeniert: Hier können Schüler*innen der Mittel- und Oberstufe das Fach Religion aus einer wissenschaftlichen Perspektive kennenlernen und die Universität als außerschulischen Lernort erleben. Das reli:labor wird als Lehr-Lern-Labor gemeinsam von Lehrenden und Studierenden angeleitet, die aktuelle und innovative Ansätze aus unterschiedlichen Bereichen der Theologie forschungsbasiert, praxisorientiert und lerngruppenbezogen aufbereiten und anhand von existenziellen Themen mit den Schüler*innen diskutieren: Bin ich frei? Wie sieht eine gerechte Gesellschaft aus? Auf wen kann ich vertrauen? Was bedeutet Verantwortung? Auf diese Weise lassen sich Lehrende, Theologiestudierende und Schüler*innen gemeinsam auf einen Entdeckungsprozess ein, in dem individuelle Meinungen wertgeschätzt und alle Beteiligten als Dialogpartner*innen auf Augenhöhe angesehen werden. Die Jugendlichen werden dabei vor allem in ihrer Diskursfähigkeit und Urteilskompetenz gefördert.

Lehre:

Neben der Thematisierung der Zukunft des Religionsunterrichts in der religionspädagogischen Vorlesung und den fachdidaktischen Lehrveranstaltungen werden immer wieder Proseminare und Übungen zu diesem Thema angeboten. Diese verlassen auch den universitären Raum der Überlegungen, wie z.B. in einer von Silja Leinung angebotenen Übung, in der ein Atlas außerschulischer interreligiöser Lernorte in Schleswig-Holstein erstellt und anschließend digitalisiert wird.

 

Forschung:

Die gerade abgeschlossene Dissertation von Antonia Lüdtke fragt nach einem der heutigen Realität angemessenen Verständnis von „konfessionellem Religionsunterricht“.

 

Publikationen:

  • Uta Pohl-Patalong/Johannes Woyke/Stefanie Boll/Thorsten Dittrich/Antonia Lüdtke): Konfessioneller Religionsunterricht in religiöser Vielfalt. Eine empirische Studie zum evangelischen Religionsunterricht in Schleswig-Holstein, Stuttgart 2016
  • Uta Pohl-Patalong/Stefanie Boll/Thorsten Dittrich/Antonia Lüdtke/Claudia Richter: Konfessioneller Religionsunterricht in religiöser Vielfalt II. Perspektiven von Schülerinnen und Schülern, Stuttgart 2017
  • Antonia Lüdtke/Uta Pohl-Patalong: „Konfessionalität“ des Religionsunterrichts? Wandlungen des Begriffs im Kontext religiöser Heterogenität, PrTh 53, 2018, 84-90
  • Uta Pohl-Patalong: Mehrperspektivischer Religionsunterricht – eine Modellidee aus Schleswig-Holstein, in: Konstantin Lindner u.a. (Hg.): Zukunftsfähiger Religionsunterricht. Konfessionell – kooperativ – kontextuell, Freiburg 2017, 213-237
  • Antonia Lüdtke/Uta Pohl-Patalong: Religiöse Pluralität im konfessionellen Religionsunterricht. Empirische Wahrnehmungen der ReVikoR-Studie in Schleswig-Holstein, PrTh 51, 2016, 166-177

Praktisch-theologische Grundfragen

Praktische Theologie beschäftigt sich mit der religiösen Praxis von Menschen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Kirche und des Christentums. Sie nimmt aufmerksam wahr, wie Menschen heute glauben und zweifeln, suchen und ihre Beziehung zu Gott oder zum Heiligen gestalten. Diese Wahrnehmungen deutet sie vor dem Hintergrund von Traditionen und Denkfiguren aus Geschichte und Gegenwart, aber auch aus anderen Wissenschaften. Ein Schwerpunkt des Faches besteht daher in der empirischen Religionsforschung, die auch an dieser Professur intensiv betrieben wird.

Gleichzeitig ist Praktische Theologie auf die kirchliche Praxis und ihre Handlungsfelder ausgerichtet. Sie lässt sich Fragen und Themen aus der Praxis zuspielen und stellt ihre Reflexionen und Einsichten wiederum für die Praxis zur Verfügung, um sie besser zu verstehen und ggf. auch zu verändern oder neu zu gestalten.

Diese Grundbewegungen machen Praktische Theologie zu einer dynamischen Wissenschaft, die immer wieder zwischen dem Wahrnehmen, Beschreiben, Nachempfinden, Erschließen, Reflektieren, Deuten und Gestalten gelebter religiöser Praxis oszilliert. Vor diesem Hintergrund ist Praktische Theologie stets auf Zeitgenossenschaft aus. Sie wird durch die gesellschaftlichen Signaturen der entsprechenden Gegenwart beeinflusst und herausgefordert, sodass sie vor allem auf die kritische Rezeption soziologischer Theorien als „Sehhilfe“ für Gegenwartskultur angewiesen ist.

 

Lehre:

Im Wechsel mit der anderen Professur für Praktische Theologie werden in jedem Sommersemester die Vorlesung „Grundfragen der Praktischen Theologie“ für Pfarramts- und Diplomstudierende im Grundstudium und die als Repetitorium gestaltete Übung „Integrationsmodul Praktische Theologie“ für Examenskandidat*innen angeboten.

Daneben gibt es diverse praktisch-theologische Übungen angeboten, die entweder das Grundwissen vertiefen (z.B. als Lektüreübung) oder sich einzelnen praktisch-theologischen Aspekten widmen wie beispielsweise Spiel, Popmusik, Ritualen etc.

 

Forschung:

Gegenwärtig entsteht hier eine Promotion zur religiösen Dimension von Urlaubssouvenirs (Maraike Heymann)

 

Publikationen:

  • Gerald Kretzschmar/Christoph Müller/Uta Pohl-Patalong: Kirche Macht Kultur (Tagungsband der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie, Sektion Praktische Theologie), Gütersloh 2006
  • Kristian Fechtner/Gotthard Fermor/Uta Pohl-Patalong/Harry Schroeter-Wittke: Handbuch Religion und populäre Kultur, Stuttgart u.a. 2005
  • Uta Pohl-Patalong: Reformatorisches Erbe in Praktischer Theologie und Religionspädagogik? Eine praktisch-theologische und religionspädagogische Perspektive, Theo-Web. Zeitschrift für Religionspädagogik 15, 2016, H.2, 31-51
  • Uta Pohl-Patalong: Wirklichkeit wahrnehmen – Kirche gestalten – Pluralität ernst nehmen: Themen und Trends in der Praktischen Theologie, zeitzeichen 2015/8, 45-47
  • Uta Pohl-Patalong: Praktische Theologie interreligiös? Die Vielfalt der Religionen als Herausforderung und Chance für praktisch-theologisches Denken, PrTh 38, 2003, 96-108

 

Kirchentheorie

Bereits mit einer längeren Tradition liegt ein Schwerpunkt dieser Professur auf der Kirchentheorie. Die Kirche steht heute vor großen Herausforderungen, die vielfach als „Krise“ erlebt werden. Die Praktische Theologie hat nach dem hier vertretenen Verständnis die Aufgabe, die komplexe Situation zu analysieren, in ihren theologischen Grundlagen und gesellschaftlichen Bezügen zu reflektieren und Modelle künftiger kirchlicher Organisation zu entwerfen.

An dieser Debatte beteiligt sich die Inhaberin der Professur mit dem Modell der „Kirchlichen Orte“, das eine Vision einer inhaltlich profilierten, lebendigen und attraktiven Kirche entwirft, die von ihrem theologischen Auftrag her denkt und von vielen gemeinsam gestaltet wird.

 

Lehre:

Regelmäßig werden verschiedene kirchentheoretische Lehrveranstaltungen angeboten, sowohl in Form einer Überblicksvorlesung als auch als Seminare oder Übungen zur Zukunft der Kirche. Sie möchten Studierende anregen, konstruktiv und kritisch die Situation der Kirche zu reflektieren und mutig neue Wege kirchlichen Handelns zu durchdenken und zu entwerfen.

 

Forschung:

Gegenwärtig entstehen die beiden Bände „Kirche gestalten“ und „Gemeinde gestalten“, die für Menschen in kirchenleitender Verantwortung Unterstützung und Orientierung bei den anstehenden Entscheidungen zur Zukunft der Kirche bieten möchten. Die Bände werden in 2020 und 2021 im Gütersloher Verlagshaus erscheinen.

 

Publikationen:

  • Uta Pohl-Patalong/Eberhard Hauschildt: Kirche verstehen, Gütersloh 2016
  • Eberhard Hauschildt/Uta Pohl-Patalong: Kirche (Lehrbuch Praktische Theologie), Gütersloh 2013
  • Uta Pohl-Patalong: Von der Ortskirche zu kirchlichen Orten. Ein Zukunftsmodell, Göttingen (2004) ²2005
  • Uta Pohl-Patalong: Ortsgemeinde und übergemeindliche Arbeit im Konflikt. Eine Analyse der Argumentationen und ein alternatives Modell, Göttingen 2003
  • Uta Pohl-Patalong: Kirchliche Orte – ein Modell für die Kirche der Zukunft, Brennpunkt Gemeinde 72 (2019), 27-30
  • Uta Pohl-Patalong: Volkskirche in Deutschland, in: David Plüss/Matthias Wüthrich/Matthias Zeindler (Hg.): Ekklesiologie der Volkskirche. Theologische Zugänge in reformierter Perspektive (Praktische Theologie im reformierten Kontext Bd.14), Zürich 2016, 50-59
  • Uta Pohl-Patalong: Die Zukunft der städtischen Gemeinde. Perspektiven für die Kirche, in: Sebastian Borck u.a.: Wechselwirkungen im Gemeinwesen. Kirchlich-diakonische Diskurse in Norddeutschland, Berlin 2016, 156-172
  • Uta Pohl-Patalong: Wozu ist die Kirche da? Auftrag und Aufgaben der Kirche in der Welt, Deutsches Pfarrerblatt 115, 2015, 372-376
  • Uta Pohl-Patalong: Evangelische Kirche in der Spätmoderne. Entwicklungen, Reformen und offene Fragen, in: Rudolf Englert u.a. (Hg.): Religionspädagogik in der Transformationskrise. Ausblicke auf die Zukunft religiöser Bildung (Jahrbuch der Religionspädagogik Bd.30), Neukirchen-Vluyn 2014, 78-87
  • Uta Pohl-Patalong: Ortskirche und kirchliche Orte in der Fläche. Strukturelle Implikationen der Wandlungsprozesse in ländlichen Räumen, in: Martin Alex/Thomas Schlegel (Hg.): Mittendrin! Kirche in peripheren ländlichen Regionen (BEG Bd. 21), Neukirchen-Vluyn 2014, 164-179
  • Ralph Kunz/Uta Pohl-Patalong: Aufbruch zu einem neuen Verständnis von Gemeinde. Ein Beitrag zur Verständigung, PrTh 48, 2013, 28-35
  • Uta Pohl-Patalong: Kirchliche Orte als gemeindepädagogische Orte, in: Hildrun Keßler/Götz Doye (Hg.): Den Glauben denken, feiern und erproben. Erfolgreiche Wege der Gemeindepädagogik, Leipzig 2010, 13-30
  • Uta Pohl-Patalong: Regionalisierung als Zukunftsmodell? Implikationen und Alternativen einer Debatte, in: Stefan Bölts/Wolfgang Nethöfel (Hg.): Aufbruch in die Region. Kirchenreform zwischen Zwangsfusion und profilierter Nachbarschaft (Netzwerk Kirche Bd.3), Hamburg 2008, 91-107
  • Uta Pohl-Patalong: Die Zukunft der evangelischen Gemeinde. Einblicke in den gegenwärtigen Diskurs, PthI 28, 2008/1, 126-143
  • Uta Pohl-Patalong: „Gemeinde“. Kritische Blicke und konstruktive Perspektiven, PTh 94, 2005, 242-257
  • Uta Pohl-Patalong: Gegenwelt oder Teil der Gesellschaft? Zur Orientierung der Kirche in der Gegenwart, Lernort Gemeinde 22 (2004/3), 25-29 
  • Uta Pohl-Patalong: „Kirchliche Orte“. Jenseits von Ortsgemeinde und übergemeindlichen Arbeitsformen, in: Uta Pohl-Patalong (Hg.): Kirchliche Strukturen im Plural. Visionen und Modelle, Hamburg 2004, 133-146

Pastoraltheologie

Der Pfarrberuf steht im Spannungsfeld der gesellschaftlichen und kirchlichen Veränderungen. Nicht selten müssen Pfarrer*innen die Widersprüche und Probleme, die der Beruf strukturell mit sich bringt, individuell austarieren und lösen.

Pastoraltheologie ist das wissenschaftliche Nachdenken über den Charakter, die Aufgaben und diversen Einzelfragen des Pfarrberufs im Kontext des Nachdenkens über die Gegenwart und Zukunft der Kirche. Sinnvollerweise werden dabei die anderen kirchlichen Berufsgruppen und die Rolle Ehrenamtlicher mitbedacht, so dass ein umfassender Blick auf die Akteur*innen kirchlichen Handelns möglich wird.

In der aktuellen Debatte schlagen wir vor, den Pfarrberuf konsequent von der Kommunikation des Evangeliums als seiner zentralen Aufgabe her zu denken, von dem aus sich das Tun, vor allem aber auch das Lassen in der Vielfalt der kirchlichen Anforderungen erschließen kann. Anstelle einer generalistischen Aufgabenbestimmung plädieren wir für eine Schwerpunktbildung und Differenzierung im Pfarrberuf.

 

Lehre:

Regelmäßig werden verschiedene pastoraltheologische Lehrveranstaltungen angeboten, sowohl in Form einer Vorlesung als auch als Seminare oder Übungen.

 

Publikationen:

  • Uta Pohl-Patalong: Das Bild des Pfarrhauses in der neueren praktisch-theologischen Literatur, in: Christian Albrecht/Eberhard Hauschildt/Ursula Roth (Hg.): Pfarrhausbilder. Literarische Reflexe auf eine evangelische Lebensform (Praktische Theologie in Geschichte und Gegenwart Bd.22), Tübingen 2017, 245-256
  • Uta Pohl-Patalong: Evangelium kommunizieren – arbeitsteilig auf vielfältigen Wegen, Pastoraltheologische Informationen 36, 2016-2, 1-14
  • Uta Pohl-Patalong: Evangelium kommunizieren – Entscheidungen in der Vielfalt, in: Thomas Schaufelberger/Juliane Hartmann (Hg.): Perspektiven für das Pfarramt – Theologische Reflexionen und praktische Impulse zu Veränderung in Berufsbild und Ausbildung, Zürich 2016, 177-181
  • Uta Pohl-Patalong: Evangelium kommunizieren. Der Pfarrberuf von seiner grundlegenden Aufgabe her gedacht, in: Regina Sommer/Julia Koll (Hg.): Schwellenkunde. Einsichten und Aussichten für den Pfarrberuf im 21. Jahrhundert (FS für Ulrike Wagner-Rau), Stuttgart 2012, 14-25
  • Uta Pohl-Patalong: Zwischen Unendlichkeit und klarer Entscheidung. Die Kommunikation des Evangeliums als Ausgangspunkt des Nachdenkens über den Pfarrberuf, DtPfrBl 111 (2011), 460-465
  • Uta Pohl-Patalong: Vielfältige Kommunikation des Evangeliums. Das „Eigentliche“ des Pfarrberufs in der Vielfalt der Handlungsfelder, PrTh 44, 2009/1, 25-31
  • Uta Pohl-Patalong: Der Pfarrberuf in einer veränderten Kirche. Kybernetisch-pastoraltheologische Reflexionen, PthI 26, 2006/2, 224-238

Homiletik

Die Predigt eröffnet und fördert eine Begegnung zwischen einem biblischen Text und Menschen von heute. Sie zeigt Wege auf, biblische Texte in ihrer Bedeutung für das Leben heute zu erschließen und von ihnen anregende Impulse zu erhalten.

Die Predigt soll den Hörenden nicht vorgeben, was sie zu denken, zu glauben oder zu tun haben, sondern ihnen die Möglichkeit eröffnen, ihre eigenen Erfahrungen mit und Entdeckungen in der Bibel zu machen.

Dafür sind lebendige und methodisch variantenreiche Formen der Predigt hilfreich, die wir in der Lehre fördern möchten. Die homiletischen Seminare regen zur Auseinandersetzung mit der Rolle als Prediger*innen an, vermitteln handwerkliche Grundlagen des Predigens und laden zur Erprobung lebendiger Verkündigung ein.

Das homiletische Proseminar vermittelt die für die Arbeit an der Predigt notwendigen theoretischen Grundlagen, gibt einen Einblick in das vielfältige Panorama homiletischer Konzeptionen und leitet zu der Arbeit an kleinen „Predigtfragmenten“ an. Im homiletischen Hauptseminar halten die Studierenden ihre Predigten in der Universitätskirche. Besonders wichtig ist uns dabei die Einübung eines kollegialen konstruktiven und wertschätzenden Feedbacks, das die Grundlage gemeinsamen Lernens bildet.

 

Lehre:

In jedem Wintersemester wird das homiletische Proseminar angeboten, in jedem Sommersemester das homiletische Hauptseminar, dazu gelegentlich Übungen zu homiletischen Spezialthemen. Das homiletische Lehrangebot wird verstärkt durch Bischof i.R. Dr. Gerhard Ulrich, der Themen wie „politische Predigt“ anbietet.

 

Publikationen:

  • Uta Pohl-Patalong: Gottesdienst erleben. Empirische Einsichten zum evangelischen Gottesdienst, Stuttgart 2011
  • Uta Pohl-Patalong/Frank Muchlinsky: Predigen im Plural. Homiletische Aspekte, Hamburg 2001
  • Uta Pohl-Patalong: „Gehe hin und tue desgleichen…“ Lebensberatung als Aufgabe der Predigt?, PrTh 2019
  • Uta Pohl-Patalong: Was kann ich wollen? Politische Predigt zwischen Intentionalität der Predigenden und Freiheit der Hörenden, in: Sonja Keller (Hg.): Parteiische Predigt. Politik, Gesellschaft und Öffentlichkeit als Horizonte der Predigt, Leipzig 2017, 125-136
  • Antonia Lüdtke/Uta Pohl-Patalong: »Eine Predigt ist keine Fastfood-Veranstaltung...«. Gottesdienst und Predigt erleben. Ergebnisse einer qualitativ-empirischen Studie, in: Alexander Deeg (Hg.): Erlebnis Predigt, Leipzig 2014, 98-122
  • Uta Pohl-Patalong; „…doch ja nicht Lesewort…, sondern eitel Lebewort…“ Homiletische Inspirationen Martin Luthers für heutiges Predigen, in: Alexander Deeg (Hg.): Aufbruch zur Reformation, Leipzig 2008, 49-64

Bibliolog

Eine Besonderheit dieser Professur ist das Angebot für Studierende, bereits im Studium die Grundlagen des Bibliologs und seine praktische Durchführung zu erlernen. Bibliolog ist ein aus dem jüdischen Kontext stammender Zugang zu biblischen Texten, der auf die Begegnung zwischen Mensch und biblischem Text zielt. Eine Gruppe, Gemeinde oder Schulklasse identifiziert sich mit biblischen Gestalten und entdeckt auf diesem Wege einen biblischen Text „von innen“.

Bibliolog kann in allen Handlungsfeldern eingesetzt werden, in denen sich Menschen mit der Bibel beschäftigen: im Gottesdienst, im Religionsunterricht, in gemeindlichen Gruppen, aber auch im säkularen Kontext. Für Studierende bietet dieser Zugang die Chance, exemplarisch die Chancen und die Aktualität biblischer Texte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu erleben.

 

Film:

Einen lebendigen Eindruck vom Bibliolog gewinnt man unter www.evangelisch.de/bibliologvideo

 

Lehre:

Der Bibliolog wird in diversen Lehrveranstaltungen eingesetzt. Regelmäßig (meist im Wintersemester) wird eine Übung angeboten, die Studierende dazu befähigt, selbst mit dem Bibliolog zu arbeiten.

 

Forschung:

Gegenwärtig entstehen an dieser Professur zwei Dissertationen, die sich mit dem Bibliolog befassen: Zum einen wird erstmalig empirisch untersucht, wie Menschen den Bibliolog erleben und wie sich dies auf ihr Verhältnis zur Bibel auswirkt (Kristina Imwalle), zum anderen wird der Bibliolog als jugendtheologischer Ansatz wahrgenommen und verortet (Christiane Flachsenberg).

 

Publikationen:

  • Uta Pohl-Patalong: Bibliolog. Impulse für Gottesdienst, Gemeinde und Schule. Band 1: Grundformen, Stuttgart (2009) ³2013

Englische Übersetzung: Bibliolog. A Creative Access to the Bibel, Stuttgart 2015

  • Uta Pohl-Patalong/Maria Elisabeth Aigner: Bibliolog. Impulse für Gottesdienst, Gemeinde und Schule. Band 2: Aufbauformen, Stuttgart (2009) ²2013
  • Bibliolog: Impulse für Gottesdienst, Gemeinde und Schule. Band 3: Handlungsfeld Religionsunterricht, Stuttgart 2019
  • Uta Pohl-Patalong: Bibel lesen. Die Kraft der Heiligen Texte, Freiburg/Basel/Wien 2010. Neu erschienen unter dem Titel: Zugänge zur Bibel (Bibel verstehen), Freiburg/Basel/Wien 2013
  • Uta Pohl-Patalong: Bibliolog, in: Saskia Eisenhardt/Kathrin S. Kürzinger/Elisabeth Naurath/Uta Pohl-Patalong (Hg.): Religion unterrichten in Vielfalt: konfessionell – religiös – weltanschaulich. Ein Handbuch, Göttingen 2019, 183-192
  • Uta Pohl-Patalong: Bibliolog. Biblische Texte und Lebenserfahrungen ins Gespräch bringen, in: Jens Ehebrecht-Zumsande/Andreas Leinhäupl (Hg.): Handbuch Bibel-Pastoral. Zugänge – Methoden – Impulse, Ostfildern 2018, 220-224
  • Uta Pohl-Patalong: Wenn biblische und biografische Fluchtgeschichten sich verweben – Bibliolog als Raum für Fluchterfahrungen, in: Harry H. Behr/Frank van der Velden (Hg.): Religion, Flucht und Erzählung. Interkulturelle Kompetenzen in Schule und sozialer Arbeit mit Geflüchteten, Göttingen 2018, 143-160
  • Uta Pohl-Patalong: Bibliolog, in: Florian Karcher/Petra Freudenberger-Lötz/Germo Zimmermann (Hg.): Selbst glauben. 50 religionspädagogische Methoden und Konzepte für Gemeinde, Jugendarbeit und Schule, Neukirchen-Vluyn 2017, 54-66
  • Uta Pohl-Patalong: Methoden zum Bibliolog, in: a.a.O., 162-171
  • Uta Pohl-Patalong: Biblische Texte. Die Bibel als lebendiges Zeugnis für das eigene Leben entdecken, Katechetische Blätter 141 (2016), 218-224
  • Uta Pohl-Patalong: Lebensrelevante Lektüre? Zur Hermeneutik erfahrungsbezogener Zugänge zur Bibel, PrTh 49, 2014, 158-165
  • Uta Pohl-Patalong: Predigt bibliologisch gestalten, in: Lars Charbonnier/Konrad Merzyn/Peter Meyer (Hg.): Homiletik. Aktuelle Konzepte und ihre Umsetzung (elementar. Arbeitsfelder im Pfarramt), Göttingen 2012, 166-181
  • Uta Pohl-Patalong: Bibliolog – ein Weg zur lebendigen und spannenden Entdeckung biblischer Texte; Loccumer Pelikan 2010/3, 129-132
  • Uta Pohl-Patalong: Bibliolog. Eine Begegnung von Bibel und Leben, Anzeiger für die Seelsorge 2007/5, 5-9
  • Uta Pohl-Patalong: Schwarzes und weißes Feuer. Was geschieht bei der Predigt?, Lernort Gemeinde 23, 2005/1, 53-56
  • Uta Pohl-Patalong: Predigt als Bibliolog. Homiletische Anstöße einer neuen Predigtform, in: Uta Pohl-Patalong/Frank Muchlinsky (Hg.): Predigen im Plural. Homiletische Aspekte, Hamburg 2001, 258-268

Genderforschung

Ein weiterer Schwerpunkt dieser Professur liegt auf der Genderforschung. Trotz rechtlicher Gleichstellung und Veränderung der Geschlechterrollen bildet die Genderkategorie nach wie vor ein wichtiges Thema in Gesellschaft, Theologie und Kirche.

Eine Wahrnehmung der geschlechtsspezifischen Sozialisation, der unterschiedlichen Erwartungen an die Geschlechter, der nach wie vor bestehenden Ungleichheiten ebenso für die nach wie vor bestehenden Schwierigkeiten nicht-binärer Geschlechtsidentitäten schärft den Blick für den theologischen und religionspädagogischen Handlungsbedarf. Wir folgen dabei dem dekonstruktiven Gender-Ansatz, der die Kategorie „Geschlecht“ als gleichzeitig prägende wie aktiv hergestellte Konstruktion versteht. Ziel ist ein gendersensibles Denken und Handeln in Kirche und Schule, was den Menschen auf der Grundlage ihrer Gottebenbildlichkeit in ihrer Individualität gerecht wird. 

 

Forschung:

Eine Dissertation zu einer gendergerechten Bibeldidaktik wurde 2018 abgeschlossen (Sarah von Deylen). Gegenwärtig wird eine Dissertation zum Verständnis eines gendergerechten Religionsunterrichts seitens der Lehrkräfte erarbeitet (Sebastian Hasler).

 

Lehre:

Die Genderkategorie spielt in vielen unserer Lehrveranstaltungen eine Rolle. Ab und zu steht dieses Thema auch im Vordergrund einer Übung oder eines Seminars, so beispielsweise bei dem durch PerLe geförderten Seminar „Didaktische Kompetenz durch Relevanz – „Gender“ im Religions- und Konfirmationsunterricht.

 

Publikationen:

  • Sebastian Hasler/Uta Pohl-Patalong: Gendersensibler Religionsunterricht, in: Saskia Eisenhardt/Kathrin S. Kürzinger/Elisabeth Naurath/Uta Pohl-Patalong (Hg.): Religion unterrichten in Vielfalt: konfessionell – religiös – weltanschaulich. Ein Handbuch, Göttingen 2019, 192-203
  • Uta Pohl-Patalong: Gender – An- und Aufregungen in Theorie und Praxis, in: Christine Gerber/Silke Petersen/Wolfram Weiße (Hg.): Unbeschreiblich weiblich? Neue Fragestellungen zur Geschlechterdifferenz in den Religionen (Theologische Frauenforschung in Europa Bd.26), Münster 2011, 11-30
  • Uta Pohl-Patalong: „Schon und noch nicht“. Die Genderthematik in der evangelischen Kirche, in: Maria Elisabeth Aigner/Johann Pock (Hg.): Geschlecht quer gedacht. Widerstandspotenziale und Gestaltungsmöglichkeiten in kirchlicher Praxis (Werkstatt Theologie Bd.13), Münster 2009, 103-113
  • Uta Pohl-Patalong: Gender-Sensibilität. Perspektiven für eine seelsorgliche Kirche, in: Anja Kramer/Freimut Schirrmacher (Hg.): Seelsorgliche Kirche im 21. Jahrhundert. Modelle – Konzepte – Perspektiven (FS für Michael Klessmann), Neukirchen-Vluyn 2005, 94-119
  • Uta Pohl-Patalong: Man kommt nicht als Frau zur Welt. Die Unterscheidung von Sex und Gender beschäftigt zunehmend die Theologie, zeitzeichen 3/2002, 36-38
  • Uta Pohl-Patalong: Die Gender-Perspektive im Bibliodrama, Textraum 8, 2001/15. Ausgabe, 36-37

Theologisieren mit Jugendlichen

„Theologisieren“ ist ein religionspädagogischer Ansatz, mit Jugendlichen über ihre eigenen theologischen Gedanken und Modelle ins Gespräch zu kommen, diese aufmerksam wahrzunehmen und wertzuschätzen und gleichzeitig Impulse zu ihrer Weiterentwicklung zu setzen. Er wird immer öfter in der Schule und in der Arbeit mit Konfirmand*innen eingesetzt, weil er ein subjektorientiertes Arbeiten unterstützt und Möglichkeiten eröffnet, Jugendliche konstruktiv mit theologischen Traditionen ins Gespräch zu bringen.

Wichtig für das Theologisieren ist zum einen eine Haltung der Wertschätzung, aber auch eine kompetente Gesprächsführung.

 

Lehre:

2016-2018 wurde im Rahmen des LiB-Projekts von Saskia Eisenhardt ein zweisemestriges Modell studentischen Lernens des Theologisierens entwickelt und durchgeführt. In einigen fachdidaktischen Lehrveranstaltungen werden regelmäßig Grundkenntnisse des Theologisierens vermittelt.

 

Forschung:

Gegenwärtig entsteht an dieser Professur eine Dissertation zum Theologisieren mit religionsfernen Jugendlichen (Saskia Eisenhardt).

 

Publikationen:

  • Saskia Eisenhardt: Theologisieren mit Jugendlichen, in: Saskia Eisenhardt/Kathrin S. Kürzinger/Elisabeth Naurath/Uta Pohl-Patalong (Hg.): Religion unterrichten in Vielfalt: konfessionell – religiös – weltanschaulich. Ein Handbuch, Göttingen 2019
  • Saskia Eisenhardt: „Also vielleicht hat er ja die Fähigkeiten von Gott bekommen“. Theologisieren mit religionsfernen Jugendlichen im evangelischen Religionsunterricht, PrTh 58 (2019),
  • Uta Pohl-Patalong: „… Dass man nicht so weitermachen muss, wie man es bisher gemacht hat“. Glück und Heil mit Jugendlichen bibliologisch entdecken, in: Anton Bucher u.a. (Hg.): „Gott gehört so ein bisschen zur Familie“. Mit Kindern über Glück und Heil nachdenken (Jahrbuch für Kindertheologie Bd.10), Stuttgart 2011, 184-197
  • Uta Pohl-Patalong: „Gott hat uns ja auch aus Ägypten geführt, da kann er uns jetzt auch nicht einfach im Stich lassen!“ Bibliolog als Weg zu kindertheologischen Entdeckungen, in: Anton Bucher u.a. (Hg.): „Vielleicht hat Gott uns Kindern den Verstand gegeben“. Ergebnisse und Perspektiven der Kindertheologie (Jahrbuch für Kindertheologie Bd.5), Stuttgart 2006, 124-136