Religionspädagogik

Religionsunterricht verstehen wir von seiner Aufgabe her, die Relevanz der christlichen Religion für die Schülerinnen und Schüler und für die Gesellschaft zu zeigen. Dafür ist es unserer Überzeugung nach zentral, dass er einerseits die Schülerinnen und Schüler sensibel wahrnimmt und von ihren Fragen und Themen ausgeht und andererseits selbstbewusst und überzeugend die christlichen Traditionen ins Spiel bringt.

Diese sind nicht unhinterfragbare Autoritäten, sondern ein offenes Angebot, mit dem die Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht kreativ, spielerisch und kritisch umgehen dürfen und sollen. hier weiterlesen

Die Religionslehrkräfte haben die Aufgabe, den Sinn und die Bedeutung christlicher Religion zu zeigen und didaktische Wege zu eröffnen, auf denen die Schülerinnen und Schüler eigene Entdeckungen machen und Erkenntnisse gewinnen können. 

Unsere religionspädagogischen Veranstaltungen möchten die Studierenden in die Lage versetzen, diese Rolle in ihrer späteren beruflichen Praxis auszufüllen und ihnen das Handwerkszeug dafür zu vermitteln. Eine Möglichkeit dazu bietet das Erlernen des Bibliologs (s.u.).

Gegenwärtig entsteht an dieser Professur eine Habilitationsschrift zum Kompetenzbegriff in der Religionspädagogik.

Literatur, die diesen Ansatz ausführlich darstellt:

  • Uta Pohl-Patalong:„... sed vitae discimus“. Religionsunterricht zwischen Religiosität und christlicher Tradition – didaktische Orientierungen, IJPT 11, 2007/2, 173-192
  • Uta Pohl-Patalong: Räume für Religion. Kirche und Schule im Kontext religiöser Pluralität, PTh 97, 2008, 186-205