Der Weg zur Bachelor-/Master-/Examens-/Diplomarbeit

  • Bitte nehmen Sie zunächst per Mail Kontakt mit mir auf und kündigen Sie ihr Anliegen für eine Sprechstunde an.
  • Kommen sie dann zum verabredeten Termin in meine Sprechstunden und bringen Sie zwei bis drei Ideen für Ihr Thema mit. Ein gutes Thema:
    • interessiert sie persönlich
    • knüpft an Inhalte aus Lehrveranstaltungen an
    • ist nicht zu eng und nicht zu weit
    • kann sich auf eine ausreichende Literaturgrundlage beziehen
  • Lesen Sie (und beherzigen Sie natürlich) die Hinweise zu meinen Erwartungen an ihre Arbeit.
  • Wir besprechen Ihre Ideen und strukturieren sie, bis Sie Ihr Thema haben, möglicherweise auch schon ihre Forschungsfrage. Wir besprechen auch, wer das Zweitgutachten schreibt und Sie nehmen mit der entsprechenden Person Kontakt auf.
  • Anschließend lesen Sie sich in das Thema ein und finden spätestens jetzt Ihre konkrete Forschungsfrage. Sie erstellen einen Gliederungsentwurf.
  • Forschungsfrage und Gliederungsentwurf schicken Sie mir per Mail oder kommen damit noch einmal in meine Sprechstunde. Wir besprechen beides und Sie überarbeiten ggf. die Gliederung. Dann melden Sie sich an.
  • Gerne dürfen Sie mir nach ca. vier Wochen Ihre Einleitung schicken und ich kommentiere diese, wenn Sie es möchten – denn oft sieht man bereits an der Einleitung, ob die Arbeit gelingt oder wo sich Probleme ergeben.
  • Dann geben Sie die Arbeit ab, ich korrigiere sie und gebe die Note an das Prüfungsamt – und Sie haben hoffentlich Grund, sich zu freuen und mit sich zufrieden zu sein!

 

Hinweise zu meinen Erwartungen an Ihre Abschlussarbeit – und einige Tipps

  • Die Einleitung sollte eine Hinführung zum Thema, die genaue Forschungsfrage und die Schritte enthalten, in denen Sie Ihre Forschungsfrage bearbeiten. Diese sollten sich aufeinander beziehen und Ihren Gedankengang erkennen lassen – bitte reihen Sie nicht einfach die Kapitel der Arbeit aneinander.
  • Nehmen Sie nur die Inhalte in ihre Arbeit auf, die Sie zur Bearbeitung Ihrer Forschungsfrage wirklich benötigen. Die Relevanz jedes Kapitels für diese Frage muss erkennbar werden.
  • Interessante Inhalte, die sich nicht ganz in den Gedankengang einfügen, können Sie als Exkurs notieren oder in einer Anmerkung darauf hinweisen, dass dieser Gedanke interessant wäre, aber hier nicht bearbeitet werden kann.
  • Hinsichtlich der Formalia verwenden Sie gerne die Kieler Richtlinien; Sie dürfen aber auch  andere etablierte Zitationsweisen verwenden, wenn diese konsequent verwendet werden.
  • Ich akzeptiere jede Form inklusiver Sprache (doppelte Formen, abwechselnde Formen, neutrale Formen, großes I, Unterstrich, Gendersternchen), jedoch keine exklusiven Formen (auch nicht den Hinweis, dass dies nicht so exklusiv gemeint sei, wie es geschrieben wurde).
  • Sie dürfen gerne das „Ich“ in der wissenschaftlichen Arbeit verwenden, beziehen sich dabei aber bitte auf die erarbeitete Literatur (und ersetzen nicht die Auseinandersetzung mit dieser durch ihre eigene Meinung zu dem Thema).
  • Achten Sie darauf, dass die Arbeit von Ihrem eigenen Gedankengang geprägt ist. Arbeiten Sie die Literatur in diesen Gedankengang ein, statt ein Werk nach dem anderen zu referieren. Dies schließt auch ein, in jedem Kapitel i.d.R. mehrere Werke zu zitieren (es sei denn, es gibt für diesen Aspekt nur ein sinnvoll zu verwendendes Werk, Sie stellen ein Buch vor oder haben sonst einen guten Grund für eine Ausnahme).
  • Beziehen Sie sich in späteren Kapiteln auf Ihre eigenen vorher erarbeiteten Gedanken, wenn es sich anbietet.
  • Wenn Sie unterschiedliche Forschungsmeinungen referieren, nehmen Sie bitte zu diesen Stellung und begründen sie, warum sie die eine für plausibler halten als die andere.
  • Formulieren Sie abschließend Ihr Ergebnis bzw. Ihre erarbeitete Antwort auf die Forschungsfrage. Die Arbeit sollte eine eigenständige (begründete) Urteilsbildung auf der Basis der erarbeiteten Inhalte aus der Literatur erkennen lassen. Dies darf in einer Bachelorarbeit noch geringer ausfallen als am Ende des gesamten Studiums.
  • Denken Sie an Pausen beim Schreiben und suchen Sie sich körperlichen und seelischen Ausgleich.
  • Denken Sie daran: Der eine oder andere „Hänger“ und auch manche Verzweifelungsattacken sind ganz normal und vergehen i.d.R. wieder. Machen Sie dann etwas, was Ihnen gut tut und gucken Sie auf das, was Sie schon Gutes geschrieben haben.

 

Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen – und durchaus auch Spaß an Ihrer Arbeit!