Die Geschichte der Theologischen Fakultät Teil IV

Köpfe der Theologischen Fakultät seit 1945

In den folgenden Jahrzehnten fand eine deutliche Veränderung in Stellenbestand, Stellenbesetzung und Fakultätsstruktur statt. Die Zahl der Professuren stieg bis auf elf und beträgt nun zehn gemäß dem im Herbst 2000 verabschiedeten Strukturplan II der CAU. Folgende beamtete Professoren waren an der Fakultät tätig, geordnet nach Fächern und Amtszeiten:

  • Altes Testament: Hans Wilhelm Hertzberg 1947-1963, Walter Beyerlin 1963-1973, Fritz Maass 1964-1969, Werner Hugo Schmidt 1969-1978, Martin Metzger 1974-1993, Herbert Donner 1980-1995, Rüdiger Bartelmus 1995-2009, Ulrich Hübner von 1995 bis 2017, Markus Saur von 2009 bis 2017.
  • Neues Testament: Rudolf Schneider 1946-1956, Heinrich Greeven 1956-1964, Eduard Lohse 1956 und 1962-1964, Ferdinand Hahn 1964-1968, Günter Klein 1964-1967, Gerhard Friedrich 1953-1954 und 1968-1976, Jürgen Becker 1969-2000, Ulrich Luck 1977-1992, Peter Lampe 1992-1999, Dieter Sänger 2000-2015, Reinhard von Bendemann 2002-2008, Enno Edzard Popkes seit 2010, Christiane Zimmermann seit 2016.
  • Kirchengeschichte: Peter Meinhold 1936-1975, Walter Göbell 1957-1976, Heinrich Kraft 1958 und 1963-1983, Gottfried Maron 1976-1993, Reinhart Staats 1984-2002, Johannes Schilling 1993-2016, Jörg Ulrich 2002, Andreas Müller seit 2009, Tim Lorentzen seit 2017.
  • Systematische Theologie: Werner Schultz 1950 und 1956-1962, Hans Engelland 1963-1970, Hans-Joachim Birkner 1969-1991, Eberhard Wölfel 1971-1992, Christoph Schwöbel 1993-1999, Hartmut Kreß 1993-2000, Günter Meckenstock 1994-2013, Hartmut Rosenau seit 2000, André Munzinger seit  2014.
  • Praktische Theologie: Georg Hoffmann 1956-1970, Joachim Scharfenberg 1971-1992, Wolfgang Steck 1978-1984, Reiner Preul von 1986 bis 2005, Reinhard Schmidt-Rost 1992-1999, Sabine Bobert seit 2001, Uta Pohl-Patalong seit 2007.
     

Neustrukturierung der Fakultät 1977

Die Fakultätsstruktur wurde 1977 durch eine Neugliederung der Einrichtungen grundlegend verändert. Das Praktisch-theologische Seminar (hervorgegangen aus dem von Cramer 1775 gegründeten Homiletischen Seminar) wurde 1977 zum nun fünften Institut für Praktische Theologie. Im Jahr 1977 kam als sechstes Institut die 1967 gegründete Schleiermacher-Forschungsstelle neu hinzu, die seit 2003 nun als reine Forschungseinrichtung ausgewiesen wurde. Die Fakultät beherbergt die Gesenius-Arbeitsstelle, die 1983 gegründet wurde, und unterhält die Kieler Bilddatenbank Naher Osten (KiBiDaNO) unter der Leitung des Instituts für Alttestamentliche Wissenschaft und Biblische Archäologie. Die Fakultät ist mit ihrer Professur Sytematische Theologie/Ethik an der Arbeit im Gustav-Radbruch-Netzwerk für Philosophie und Ethik der Umwelt an der Philosophischen Fakultät aktiv beteiligt.

Die Theologische Fakultät heute

Mit ihren fünf Instituten und ihren insgesamt zehn Professuren ist die Theologische Fakultät in zahlreiche nationale und internationale Forschungsprojekte eingebunden und pflegt nationale wie internationale Kooperationen im Austausch von Forschung, Studium und  Lehre.