Forschungsprojekte Prof. Dr. theol. Dieter Sänger

  • Kommentierung des Galaterbriefes in der Reihe Corpus Judaeo-Hellenisticum Novi Testamenti

    Ziel des Projekts ist die Erarbeitung eines Corpus von Zeugnissen des Judentums in hellenistisch-römischer Zeit, die zu einem vertieften Verständnis des Neuen Testaments beitragen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Septuaginta als charakteristischer Ausdruck jüdischer Überlieferung. Daneben finden papyrologische, epigraphische und numismatische Quellen, gottesdienstliche Texte und Gebete Berücksichtigung. Das Corpus Judaeo-Hellenisticum stellt einschlägige Quellentexte in Originalsprache, Übersetzung und Kommentierung zur Verfügung. So wird deutlich, welche jüdisch-hellenistischen Traditionen in die neutestamentlichen Texte Eingang gefunden haben.

     
  • Septuaginta-Forschung

    Kommentierte Übersetzung des Paralipomenon II (2. Chronik) innerhalb des Forschungs­projekts Septuaginta Deutsch. Das griechische Alte Testament in Übersetzung.

     
  • Kommentierung des Galaterbriefs in der Reihe Kritisch-exegetischer Kommentar über das Neue Testament

    Die von Heinrich August Wilhelm Meyer (10.01.1800 – 21.06.1873) begründete Kommentarreihe gilt als die renommierteste in der neutestamentlichen Wissenschaft. Der letzte Kommentar zum Galaterbrief innerhalb des KEK erschien bereits 1949. Ohne größere inhaltliche Veränderungen wurde er später noch mehrfach nachgedruckt (6. Aufl. 1989). Seitdem ist die Paulusforschung kontinuierlich vorangeschritten. Wesentlich dazu beigetragen haben u.a. die Anwendung neuerer methodischer Verfahren zur Erschließung der paulinischen Texte, der verstärkte Einbezug von Fragestellungen aus der literatur- und religionssoziologischen Theoriediskussion sowie Impulse aus den Altertumswissenschaften (Alte Geschichte, Klassische Philologie, Archäologie, Epigraphik) und der Judaistik. Die Neukommentierung des Galaterbriefs ist historisch-kritisch ausgerichtet, integriert aber auch sozialgeschichtliche, rhetorische und kulturanthropologische Interpretationsansätze. Zugleich weiß sie sich – entsprechend dem spezifischen Profil des Meyerschen Kommentarwerks – der Aufgabe verpflichtet, philologische Analyse, religionshistorische Orientierung und theologische Auslegung miteinander zu verbinden.

     
  • Geschichte des Urchristentums

    Literaturbericht zum Thema „Urchristentum“ für die Theologische Rundschau (in Vor­bereitung)


  • Entwicklungsgeschichte der frühchristlichen Eucharistievorstellungen und ihrer kultur- und religionsgeschichtlichen Rahmenbedingungen

    Co-Chairman und Mitkoordinator des internationalen Verbundprojektes The Eucharist - its Origin and Contexts