Prof. Dr. theol. Uta Pohl-Patalong

Inhaberin der Professur

Leibnizstraße 4, 24118 Kiel, R.115
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Sprechzeiten im Wintersemester 2017/18

 Mittwochs von 11:00 bis 12:00 Uhr

Informationen über Prof. Dr. theol. Uta Pohl-Patalong

Vita Prof. Dr. theol. Uta Pohl-Patalong

  • 1965 geboren in Schleswig
  • 1971-1984 Schulzeit in Schleswig
  • 1985-1992 Studium der Evangelischen Theologie in Kiel, Heidelberg (mit Ergänzungsstudium Diakoniewissenschaft), an der Dormitio in Jerusalem und in München
  • 1992 Dreimonatiger Aufenthalt in Tanzania mit dem ökumenisch-missionarischen Stipendienprogramm der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche
  • 1992-1995 Assistentin der Praktischen Theologie bei Prof. Dr. Steck in München; Bibliodrama-Weiterbildung
  • 1995 Promotion zum Thema "Seelsorge zwischen Individuum und Gesellschaft"
  • 1995-1997 Vikariat in Hamburg
  • 1997-2001 Pastorin im Ev. Zentrum Rissen
  • 2002 Habilitation zum Thema "Parochialität und Nichtparochialität im Konflikt" und Erteilung der Lehrbefugnis für Praktische Theologie an der ev.-theol. Fakultät der Universität Bonn
  • 2002-2003 Studienleiterin an der Ev. Akademie Nordelbien
  • 2003-2004 Vertretung des Lehrstuhls für Praktische Theologie an der Universität Jena
  • 2004-2005 Heisenberg-Stipendiatin der DFG
  • 2005-2006 Vertretung des Lehrstuhls für Praktische Theologie an der CAU zu Kiel
  • 2006-2007 Heisenberg-Stipendiatin der DFG
  • seit August 2007 Professorin für die Didaktik des Religionsunterrichts / Praktische Theologie mit Schwerpunkten Homiletik und Kirchentheorie an der Theologischen Fakultät der CAU zu Kiel
  • 2011  Wissenschaftspreis der Landeshauptstadt Kiel
  • 2012-2014 Dekanin der Theologischen Fakultät Kiel

 

  • seit 1995 verheiratet mit Stephan Pohl-Patalong
  • 2001 Geburt der Tochter Kaya

 

 

Publizistische Tätigkeiten und Herausgeberschaften:

  •  ab 2015 geschäftsführende Herausgeberin „Praktische Theologie“
  • Redaktionsbeirat “Ecclesial Practices. Journal of Ecclesiology and Ethnography”
  • Redaktionsbeirat Zeitschrift für Pädagogik und Theologie

 

 

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen:

 

Gremientätigkeiten:

  • Sprecherin des Bibliolog-Netzwerkes
  • Mitglied der Kammer der EKD für Bildung und Erziehung
  • Mitglied der Theologischen Kammer der Nordkirche

Publikationen Prof. Dr. theol. Uta Pohl-Patalong

1. Bücher

1.1. als Autorin

  • (zusammen mit Stefanie Boll / Thorsten Dittrich / Antonia Lüdtke / Claudia Richter): Konfessioneller Religionsunterricht in religiöser Vielfalt II. Perspektiven von Schülerinnen und Schülern, Stuttgart 2017.
  • (zusammen mit Johannes Woyke / Stefanie Boll / Antonia Lüdtke / Thorsten Dittrich): Konfessioneller Religionsunterricht in religiöser Vielfalt. Eine empirische Studie zum evangelischen Religionsunterricht in Schleswig-Holstein, Stuttgart 2016.
  • (zusammen mit Eberhartd Hauschildt): Kirche verstehen, Gütersloh 2016.
  • Religionspädagogik – Ansätze für die Praxis, Göttingen 2013
  • (zusammen mit Eberhard Hauschildt) Kirche (Lehrbuch Praktische Theologie), Gütersloh 2013.

         Rezension von Christian Grethlein in: ThLZ 138 (2013) 7, (Buch des Monats)

  • Gottesdienst erleben. Empirische Einsichten zum evangelischen Gottesdienst, Stuttgart 2011.

         Rezension von Hanns Kerner in: ThLZ 137 (2012) 6, 737-739.

  • Bibel lesen. Die Kraft der Heiligen Texte, Freiburg/Basel/Wien 2010. Neu erschienen unter dem Titel: Zugänge zur Bibel (Bibel verstehen), Freiburg/Basel/Wien 2013.
  • Bibliolog. Impulse für Gottesdienst, Gemeinde und Schule. Band 1: Grundformen, Stuttgart (2009) 22011

        Englische Übersetzung: Bibliolog. A Creative Access to the Bibel, Stuttgart 2015.

  • (mit Maria Elisabeth Aigner) Bibliolog. Impulse für Gottesdienst, Gemeinde und Schule. Band 2: Aufbauformen, Stuttgart (2009) 22012.
  • Bibliolog. Gemeinsam die Bibel entdecken im Gottesdienst - in der Gemeinde - in der Schule, Stuttgart (2005) 22007.
  • (mit Lämmermann, Godwin / Naurath, Elisabeth) Arbeitsbuch Religionspädagogik. Ein Begleitbuch für Studium und Praxis, Gütersloh 2005.
  • Von der Ortskirche zu kirchlichen Orten. Ein Zukunftsmodell, Göttingen (2004) 22005.
  • Ortsgemeinde und übergemeindliche Arbeit im Konflikt. Eine Analyse der Argumentationen und ein alternatives Modell, Göttingen 2003.
  • Seelsorge zwischen Individuum und Gesellschaft. Ansätze zu einer Neukonzeption der Seelsorgetheorie (Praktische Theologie heute Bd.27), Stuttgart/Berlin/Köln 1996.


1.2. als Herausgeberin

  • (mit Bernd-Michael Haese): Volkskirche weiterdenken. Zukunftsperspektiven der Kirche in einer religiös pluralen Gesellschaft, Stuttgart 2010

        Rezension von Jan Hermelink in: ThLZ 137 (2012) 6, 733-735.

  • (mit Kretzschmar, Gerald / Müller, Christoph) Kirche Macht Kultur (Tagungsband der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie, Sektion Praktische Theologie), Gütersloh 2006.
  • (mit Fechtner, Kristian / Fermor, Gotthard / Schroeter-Wittke, Harald) Handbuch Religion und populäre Kultur, Stuttgart u.a. 2005.
  • Kirchliche Strukturen im Plural. Visionen und Modelle, Hamburg 2004.
  • Religiöse Bildung im Plural. Konzeptionen und Perspektiven, Hamburg 2003.
  • (mit Naurath, Elisabeth) Bibliodrama. Theorie – Praxis – Reflexion, Stuttgart/Berlin/Köln 2002.
  • (mit Muchlinsky, Frank) Predigen im Plural. Homiletische Aspekte, Hamburg 2001.
  • (mit Borck, Sebastian / Groß, Gisela / Werner, Dietrich) Ökumenisches Lernen von Stadt zu Stadt. Creating an Urban Church Network, Hamburg 2000.
  • (mit Muchlinsky, Frank) Seelsorge im Plural. Perspektiven für ein neues Jahrhundert, Hamburg 1999.

 

2. Aufsätze

  • Die grundlegenden Fragen offen halten. Impulse der Reformation für die Kirche(n), Diakonia 48 (2017), 154-160.
  • Spiritualität in kirchentheoretischer Perspektive. Kommentar und Reflexion zu drei Fallbeispielen spiritueller Angebote in der evangelischen Kirche, PrTh 52 (2017), 151-158.
  • Reisende Gemeinde? Schausteller*innenseelsorge kirchentheoretische betrachtet, in: Kristin Merle / Bernhard Eisel / Birgit Weyel (Hg.): Schaustellerseelsorge. Interdisziplinäre Zugänge zu Lebenswelt und Religion von Menschen ,auf der Reise´(ISPT Bd. 2), Jena 2017, 303-324.
  • Ad yfirstiga gjár – ad lifa med gjám. Pad sem tengir Island, Lúther og Bibliolog-Adferdina, in: Brynjólfur Ólason/Haraldur Hreinsson/Stefán Einar Stefánsson: SigurJónsBók, Reykjavík 2017, 403-411.
  • Bibliolog, in: Florian Karcher/Petra Freudenberger-Lötz/Germo Zimmermann (Hg.): Selbst glauben. 50 religionspädagogische Methoden und Konzepte für Gemeinde, Jugendarbeit und Schule, Neukirchen-Vluyn 2017, 54-66.
  • Methoden zum Bibliolog, in: a.a.O., 162-171.
  • Das Bild des Pfarrhauses in der neueren praktisch-theologischen Literatur, in:  Christian Albrecht/Eberhard Hauschildt/Ursula Roth: Pfarrhausbilder. Literarische Reflexe auf eine evangelische Lebensform (Praktische Theologie in Geschichte und Gegenwart Bd.22), Tübingen 2017, 245-256.
  • How Teachers Deal with Religious Plurality in Denominational Religious Education.A Research Project in a Particular German State, erscheint in: Reinhold Boschki/Friedrich Schweitzer: A Researching Religious Education: Classroom Processes and Outcomes, 2017.
  • Spiritualität in der evangelischen Kirche - Kirchentheoretische Perspektiven. Kommentar und Reflexion zu den Praxisbeispielen, erscheint in: PrTh 2017/3.
  • Evangelium kommunizieren – arbeitsteilig auf vielfältigen Wegen, Pastoraltheologische Informationen 36, 2016-2, 1-14.
  • Reformatorisches Erbe in Praktischer Theologie und Religionspädagogik? Eine praktisch-theologische und religionspädagogische Perspektive, Theo-Web. Zeitschrift für Religionspädagogik 15, 2016, H.2, 31-51.
  • Volkskirche in Deutschland, in: David Plüss/Matthias Wüthrich/Matthias Zeindler (Hg.): Ekklesiologie der Volkskirche. Theologische Zugänge in reformierter Perspektive (Praktische Theologie im reformierten Kontext Bd.14), Zürich 2016, 50-59.
  • Evangelium kommunizieren – Entscheidungen in der Vielfalt, in: Thomas Schaufelberger/Juliane Hartmann: Perspektiven für das Pfarramt – Theologische Reflexionen und praktische Impulse zu Veränderung in Berufsbild und Ausbildung, Zürich 2016, 177-181.
  • (gemeinsam mit Antonia Lüdtke:) Religiöse Pluralität im konfessionellen Religionsunterricht. Empirische Wahrnehmungen der ReVikoR-Studie in Schleswig-Holstein, PrTh 51, 2016, 166-177.
  • Die Zukunft der städtischen Gemeinde. Perspektiven für die Kirche, in: Borck, Sebastian u.a.: Wechselwirkungen im Gemeinwesen. Kirchlich-diakonische Diskurse in Norddeutschland, Berlin 2016, 156-172.
  • Wirklichkeit wahrnehmen - Kirche gestalten - Pluralität ernst nehmen: Themen und Trends in der Praktischen Theologie, zeitzeichen 8/2015, 45-47.
  • Wozu ist die Kirche da? Auftrag und Aufgaben der Kirche in der Welt, Deutsches Pfarrerblatt 115 (2015), 372-376.
  • Warum sich Kirche im Gemeinwesen engagiert. Gründe und Hintergründe, Perspektiefe 35 (2015), 2f.
  • Evangelische Kirche in der Spätmoderne. Entwicklungen, Reformen und offene Fragen, in: Rudolf Englert u.a.: Religionspädagogik in der Transformationskrise. Ausblicke auf die Zukunft religiöser Bildung (Jahrbuch der Religionspädagogik Bd.30), Neukirchen-Vluyn 2014, 78-87.
  • Learning in school and in the congregation. A comparison with regard to confirmation work, in: Martin Rothgangel/Thomas Schlag/ Friedrich Schweitzer: Basics of Religious Education, Göttingen 2014, 113-130.
  • Ortskirche und kirchliche Orte in der Fläche. Strukturelle Implikationen der Wandlungsprozesse in ländlichen Räumen, in: Martin Alex / Thomas Schlegel: Mittendrin! Kirche in peripheren ländlichen Regionen (BEG Bd. 21), Neukirchen-Vluyn 2014, 164-179 Erzählen im Bibliolog, in: Monika Fuchs / Dirk Sliephake: Bibel Erzählen, Neukirchen-Vluyn 2014, 221-226.
  • Evangelische Verkündigung in der religionspluralen Gesellschaft, in: Miriam Rose/Michael Wermke (Hg.), Konfessionslosigkeit heute. Zwischen Religiosität und Säkularität. Leipzig 2014, 321-332.
  • Konzeptionelle Ansätze: Erzählen im Bibliolog, in: Monika E. Fuchs/Dirk Schliephake: Bibel erzählen, Neukirchen-Vluyn 2014, 221-226.
  • Lebensrelevante Lektüre? Zur Hermeneutik erfahrungsbezogener Zugänge zur Bibel, PrTh 49 (2014/3), 158-165.
  • „Der Gesang, der macht die Seele frei, hab‘ ich das Gefühl. Erleben von Musik im Gottesdienst, in: Marion Keuchen / Helga Kuhlmann / Martin Leutzsch: Musik in Religion – Religion in Musik (POPKULT Bd.10, Festschrift für Harald Schroeter-Wittke), Jena 2013, 347-360, PrTh 48 (2013), 28-35.
  • „Eine Stunde für etwas Anderes“. Empirische Einsichten und konzeptionelle Überlegungen zum evangelischen Gottesdienst, PTh 33 (2013), 159-173.
  • (mit Ralph Kunz): Aufbruch zu einem neuen Verständnis von Gemeinde. Ein Beitrag zur Verständigung, PrTh 48 (2013), 28-35.
  • Lernen in Schule und Gemeinde. Ein Vergleich am Beispiel der Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden, in: Martin Rothgangel / Rainer Lachmann (Hg.): Religionspädagogisches Kompendium, 7., völlig neu bearbeitete Auflage, Göttingen 2012, 124-143.
  • Evangelium kommunizieren. Der Pfarrberuf von seiner grundlegenden Aufgabe her gedacht, in: Regina Sommer/Julia Koll (Hg.): Schwellenkunde. Einsichten und Aussichten für den Pfarrberuf im 21. Jahrhundert (FS für Ulrike Wagner-Rau), Stuttgart 2012, 14-25.
  • Gemeinde in historischer Perspektive, in: Peter Bubmann u..a. (Hg.): Gemeindepädagogik (de Gruyter Studium), Berlin/Boston 2012, 37-60.
  • Predigt bibliologisch gestalten, in: Lars Charbonnier/Konrad Merzyn/Peter Meyer (Hg.): Homiletik. Aktuelle Konzepte und ihre Umsetzung (elementar. Arbeitsfelder im Pfarramt), Göttingen 2012, 166-181.
  • Aims and Orientations for Religious Education in the 21st Century. A Theological Perspective, in: Johannes Nissen / Povl Göttke: Religious Education in the 21st Century, Kopenhagen 2012 (e-book)
  • „… Dass man nicht so weitermachen muss, wie man es bisher gemacht hat“. Glück und Heil mit Jugendlichen bibliologisch entdecken, in: Anton Bucher u.a.: „Gott gehört so ein bisschen zur Familie“. Mit Kindern über Glück und Heil nachdenken (Jahrbuch für Kindertheologie Bd.10), Stuttgart 2011, 184-197.
  • Gender – An- und Aufregungen in Theorie und Praxis, in: Christine Gerber / Silke Petersen / Wolfram Weiße (Hg.): Unbeschreiblich weiblich? Neue Fragestellungen zur Geschlechterdifferenz in den Religionen (Theologische Frauenforschung in Europa Bd.26), Münster 2011, 11-30.
  • Zwischen Unendlichkeit und klarer Entscheidung. Die Kommunikation des Evangeliums als Ausgangspunkt des Nachdenkens über den Pfarrberuf, DtPfrBl 111 (2011), 460-465.
  • Differences in the Accessibility of Sunday Services in the German Protestant Church, in: Edward Foley (ed.): Religion, Diversity and Conflict“, Münster 2011.
  • Liturgie erleben: Ansätze zur Lebensrelevanz der Liturgie, erscheint in: Thomas Klie / Martina Kumlehn / Ralph Kunz/ Thomas Schlag (Hg.): Lebenswissenschaft Praktische Theologie?!, Berlin/New York 2011, 187-195.
  • (mit Friedrich Schweitzer): Die Konfirmandinnen und Konfirmanden, in: Thomas Böhme-Lischewski u.a. (Hg.): Konfirmandenarbeit gestalten. Perspektiven und Impulse für die Praxis aus der Bundesweiten Studie zur Konfirmandenarbeit in Deutschland (Konfirmandenarbeit erforschen und gestalten Bd.5), Gütersloh 2010, 20-31.
  • Kaum zu glauben und doch so wichtig. Auferstehung als Thema im Religionsunterricht, in: Rudolf Englert u.a.: Was letztlich zählt – Eschatologie (JRP 26), Neukirchen 2010, 205-214.
  • Sakralisiert – profanisiert. Zwei Hamburger Kirchen in neuem Gewand, in: Christian Bingel u.a. (Hg.): Theologie der Stadt. Zusammenleben als Fluch und Geschenk Gottes (Küchenfestschrift für Wolfgang Grünberg zum 70. Geburtstag), Berlin 2010, 162-164.
  • Bibliolog – ein Weg zur lebendigen und spannenden Entdeckung biblischer Texte; Loccumer Pelikan 2010/3, 129-132.
  • Kirchliche Orte als gemeindepädagogische Orte, in: Hildrun Keßler / Götz Doye (Hg.): Den Glauben denken, feiern und erproben. Erfolgreiche Wege der Gemeindepädagogik, Leipzig 2010, 13-30.
  • Leitung in der Volkskirche, in: Bernd-Michael Haese / Uta Pohl-Patalong (Hg.): Volkskirche weiterdenken. Zukunftsperspektiven der Kirche in einer religiös pluralen Gesellschaft, Stuttgart 2010, 77-91.
  • TheologIn – Managerin – Mädchen für alle. Herkunft und Zukunft des Pfarrberufes, Korrespondenzblatt 25, 2010, 93-101.
  • Geschwisterverhältnisse. Bibliolog und Bibliodrama – Gemeinsamkeiten und Unterschiede, TextRaum 32/2010, 4-7.
  • Die erweiterten Formen des Bibliologs und ihr Verhältnis zum Bibliodrama,: TextRaum 32/2010, 29-32.
  • Kein Platz für Auferstehung?, KatBl 2/2009, 140-148.
  • Von der Ortskirche zu kirchlichen Orten – Ein Zukunftsmodell, momentum 4/2009, 22-26.
  • „Und was kommt danach?“ Auferstehung als religionspädagogisches Thema, in: Philipp David / Hartmut Rosenau (Hg.): Auferstehung. Ringvorlesung der Theologischen Fakultät Kiel (Kieler Theologische Reihe), Münster 2009, 221-246.
  •  „Schon und noch nicht“. Die Genderthematik in der evangelischen Kirche, in: Maria Elisabeth Aigner / Johann Pock (Hg.): Geschlecht quer gedacht. Widerstandspotenziale und Gestaltungsmöglichkeiten in kirchlicher Praxis (Werkstatt Theologie Bd.13), Münster 2009, 103-113.
  • Sagen – theologische Hermeneutik populärer Botschaften, in: Joachim Kunstmann / Ingo Reuter (Hg.): Sinnspiegel. Theologische Hermeneutik populärer Kultur, Paderborn/München/Wien/Zürich 2009, 111-126.
  • Vielfältige Kommunikation des Evangeliums. Das „Eigentliche“ des Pfarrberufs in der Vielfalt der Handlungsfelder, PrTh 44, 2009/1, 25-31.
  • Spaziergänge zu ungewöhnlichen Kirchenorten, in: David Plüss / Adrian Portmann / Tabitha Walter (Hg.): Im Auge des Flaneurs. Fundstücke zur religiösen Lebenskunst, Zürich 2009, 145-157.
  • Gott im Bibliodrama – Gott im Bibliolog, TextRaum 2008,15-17.
  • Wozu ist die Kirche da?, das baugerüst 1/2009, 8-15.
  • „Sei glücklich, du schaffst es… wenn du nur ein paar Kleinigkeiten änderst“. Das Projekt Erwachsenleben in populärer Ratgeberliteratur, in: Michael Wermke u.a. (Hg.): Erwachsen werden - Erwachsen sein, Jena 2009, 39-52.
  • „…doch ja nicht Lesewort…, sondern eitel Lebewort…“ Homiletische Inspirationen Martin Luthers für heutiges Predigen, in: Alexander Deeg (Hg.): Aufbruch zur Reformation, Leipzig 2008, 49-64.
  • Regionalisierung als Zukunftsmodell? Implikationen und Alternativen einer Debatte, in: Stefan Bölts / Wolfgang Nethöfel (Hg.): Aufbruch in die Region. Kirchenreform zwischen Zwangsfusion und profilierter Nachbarschaft (Netzwerk Kirche Bd.3), Hamburg 2008, 91-107.
  • Die Zukunft der evangelischen Gemeinde. Einblicke in den gegenwärtigen Diskurs, PthI 28, 2008/1, 126-143.
  • Räume für Religion. Kirche und Schule im Kontext religiöser Pluralität, PTh 97, 2008, 186-205.
  • Differenzen wahrnehmen – Differenzen gestalten. Konsequenzen aus der Milieuforschung in der evangelischen Kirche, in: Michael Ebertz / Hans-Georg Hunstig (Hg.): Hinaus ins Weite. Gehversuche einer milieusensiblen Kirche, Würzburg 2008, 107-122.
  • Lebendigkeit mit Struktur und Reflexion. Bibliodrama in (West-)Deutschland, TextRaum 15, 2008/4, 7-10.
  • Wer bin ich und wie gestalte ich mein Leben? Jakob bibliologisch erkundet, in: Richard Riess (Hg.): Ein Ringen mit dem Engel. Essays, Gedichte und Bilder zur Gestalt des Jakob, Göttingen 2008, 103-117.
  • Through the White Fire to the Black Fire. The Bibliolog as a Path for Bible Interpretation in Judaism and Christianity, in: Alexander Deeg / Walter Homolka, Walter / Heinz-Günther Schöttler (ed.): Preaching in Judaism and Christianity. Encounters and Developments from Biblical Times to Modernity (Studia Judaica Vol.1), Berlin/New York 2008, 221-233.
  • Gemeindegottesdienst? Überlegungen zum Gottesdienst im kirchlichen Strukturwandel, in: Kristian Fechtner / Lutz Friedrichs (Hg.): Normalfall Sonntagsgottesdienst? Gottesdienst und Sonntagskultur im Umbruch, Stuttgart 2008, 110-119..
  • „... sed vitae discimus“. Religionsunterricht zwischen Religiosität und christlicher Tradition – didaktische Orientierungen, IJPT 11, 2007/2, 173-192.
  • Glauben weitergeben – an wen auf welchen Wegen? Grundlagen – Analysen – Differenzierungen, forum Erwachsenenbildung. Beiträge und Berichte 1/2007, 9-14 und 2/2007, 30-35.
  • Unterwegs, in: Klaus Eulenberger / Lutz Friedrichs / Ulrike Wagner-Rau (Hg. im Auftrag der Liturgischen Konferenz): Gott ins Spiel bringen. Handbuch zum Neuen Evangelischen Pastorale, Gütersloh 2007, 37-41.
  • Bibliolog. Eine Begegnung von Bibel und Leben, Anzeiger für die Seelsorge 2007/5, 5-9.
  • Wer nimmt eigentlich an welchen Angeboten Teil? Bibliodrama und Lebensstile, TextRaum 26, 2007/1, 4-8.
  • Der Pfarrberuf in einer veränderten Kirche. Kybernetisch-pastoraltheologische Reflexionen, PthI 26, 2006/2, 224-238.
  • „Möglichen Lebensgewinn zeigen“. Überlegungen zur Didaktik des Konfirmationsunterrichts, ZPT 58, 2006, 327-340.
  • „Gott hat uns ja auch aus Ägypten geführt, da kann er uns jetzt auch nicht einfach im Stich lassen!“ Bibliolog als Weg zu kindertheologischen Entdeckungen, in: Bucher, Anton A. u.a. (Hg.): „Vielleicht hat Gott uns Kindern den Verstand gegeben“. Ergebnisse und Perspektiven der Kindertheologie (Jahrbuch für Kindertheologie Bd.5), Stuttgart 2006, 124-136.
  • Die Gemeinde als Subjekt der Verkündigung. Bibliolog, in: Mildenberger, Irene / Ratzmann, Wolfgang (Hg.): Beteiligung? Der Gottesdienst als Sache der Gemeinde (Beiträge zu Liturgie und Spiritualität Bd.15), Leipzig 2006, 153-161.
  • Kommentar: „Lebensstile“ und Kirche. Praktisch-theologische Wahrnehmungen und kirchliche Konsequenzen, in: Huber, Wolfgang / Friedrich, Johannes / Steinacker, Peter (Hg.), Kirche in der Vielfalt der Lebensbezüge. Die vierte EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft, Gütersloh 2006, 273-278.
  • Jenseits von Opferrolle und kollektivem Subjekt? Perspektiven Feministischer Theologie, EvTh 66, 2006, 86-94.
  • Theologisches Marketing. Die Frage nach der „Kundschaft“ der Praktischen Theologie, in: Kretzschmar, Gerald / Pohl-Patalong, Uta / Müller, Christoph (Hg.): Kirche Macht Kultur (Tagungsband der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie, Sektion Praktische Theologie), Gütersloh 2006, 45-63.
  • (mit Maike Lauther-Pohl:) Kirchliche Jugendarbeit – aber wo? Zum Verhältnis von Jugendkirchen und ortsgemeindlicher Jugendarbeit, das baugerüst 57, 2005, 20-27.
  • Wer – was – mit welchem Ziel – für wen? Beobachtungen und Perspektiven der Praktischen Theologie, in: Nauer, Doris / Bucher, Rainer / Weber, Franz (Hg.): Praktische Theologie. Bestandsaufnahmen und Zukunftsperspektiven (FS zum 60. Geburtstag von Ottmar Fuchs), Stuttgart 2005, 190-197.
  • Bibliolog mit Kindern. Eine dem Bibliodrama verwandte Methode, ihre Hintergründe und ihre Gestalt, TextRaum 11, 2005/2, 20-22.
  • „Gemeinde“. Kritische Blicke und konstruktive Perspektiven, PTh 94, 2005, 242-257.
  • Schwarzes und weißes Feuer. Was geschieht bei der Predigt?, Lernort Gemeinde 23, 2005/1, 53-56.
  • Gegenwelt oder Teil der Gesellschaft? Zur Orientierung der Kirche in der Gegenwart, Lernort Gemeinde 22 (2004/3), 25-29.
  • „Kirchliche Orte“. Jenseits von Ortsgemeinde und übergemeindlichen Arbeitsformen, in: Uta Pohl-Patalong (Hg.): Kirchliche Strukturen im Plural. Visionen und Modelle, Hamburg 2004, 133-146.
  • Gender-Sensibilität. Perspektiven für eine seelsorgliche Kirche, in: Kramer, Anja / Schirrmacher, Freimut (Hg.): Seelsorgliche Kirche im 21. Jahrhundert. Modelle – Konzepte – Perspektiven (FS für Michael Klessmann), Neukirchen-Vluyn 2005, 94-119.
  • (mit Blum, Cornelia / Muchlinsky, Frank) Gottesdienst für Geschiedene, in: Kirchhoff, Christoph / Grube, Anja (Hg.): Gottesdienst Impulse. Konzepte, Modelle und Bausteine für eine situationsgerechte Gottesdienstarbeit, Bochum 2004, 241-246.
  • Das schwarze Feuer achten, das weiße Feuer schüren. Inspirationen und Reflexionen zu einem Predigen mit der ganzen Gemeinde, in: Krug, Michael / Lödel, Ruth / Rehm, Johannes (Hg.): Beim Wort nehmen. Die Schrift als Zentrum für kirchliches Reden und Gestalten (FS für Friedrich Mildenberger), Stuttgart u.a. 2004, 354-364.
  • Die Bibel im Konfirmationsunterricht – rezeptionsästhetische Erwägungen und methodische Konsequenzen, EvTh 63, 2003, 296-310.
  • Bibliolog. Predigen mit der ganzen Gemeinde, Nordelbische Stimmen 2003/7/8, 5-7.
  • Praktische Theologie interreligiös? Die Vielfalt der Religionen als Herausforderung und Chance für praktisch-theologisches Denken, PrTh 38, 2003, 96-108.
  • Regionalisierung – das Modell der Zukunft? Plädoyer für eine ebenso grundlegende wie kreative Debatte, PTh 92, 2003, 66-80.
  • Impulse setzen und Perspektiven erweitern. Bildungsdiskurs und systemisches Denken, in: Pohl-Patalong, Uta (Hg.): Religiöse Bildung im Plural. Konzeptionen und Perspektiven, Hamburg 2003, 137-156.
  • Bibliolog. Predigen mit der ganzen Gemeinde, DtPfBl 103, 2003/1, 33-35.
  • Parochie kontrovers. Argumente in der kirchlichen Strukturdebatte, in: Lehmann, Maren (Hg.): Parochie. Chancen und Risiken der Ortsgemeinde, Leipzig 2002, 69-102.
  • Verborgene Antworten. Frauen und Seelsorge, FrauenLeben 7, 2002/1, 8-11.
  • Man kommt nicht als Frau zur Welt. Die Unterscheidung von Sex und Gender beschäftigt zunehmend die Theologie, zeitzeichen 3/2002, 36-38.
  • Kritische Freundschaft. Zur Beziehung zwischen Bibliodrama und Feministischer Theologie, in: Naurath, Elisabeth / Pohl-Patalong, Uta: Bibliodrama. Theorie – Praxis – Reflexion, Stuttgart u.a. 2002, 30-37.
  • Die Gender-Perspektive im Bibliodrama, Textraum 8, 2001/15. Ausgabe, 36-37.
  • Hermeneutik für das Bibliodrama. Kommentar zum Ansatz einer 'Lesetheologie' aus Bibliodrama und Gender-Perspektive, Textraum 8, 2001/15, 13-15.
  • Kirche zwischen Parochialität und Nichtparochialität. Ein historischer Konflikt, in: Brakelmann, Günter / von Renesse, Jan-Robert (Hg.): Kirche mit Profil. Impulse für die notwendigen Reformen (Kommunikative Kirche Bd.2), Bochum 2001, 31-50.
  • Kirchliche Orte mit differenziertem Angebot. Ein 'dritter Weg' zwischen Ortsgemeinde und übergemeindlichen Diensten, Lernort Gemeinde 19, 2001/4, 42-48.
  • Bibliolog. Eine neue Predigtform in der homiletischen Diskussion, PTh 90, 2001, 272-284.
  • Predigt als Bibliolog. Homiletische Anstöße einer neuen Predigtform, in: Pohl-Patalong, Uta / Muchlinsky, Frank (Hg.): Predigen im Plural. Homiletische Aspekte, Hamburg 2001, 258-268.
  • Wie geht es weiter in der Hannoverschen Landeskirche? Perspektiven der Kirchenreform im 21. Jahrhundert, in: Vögele, Wolfgang (Hg.): Die Krise wahrnehmen – Veränderungen anstiften. Wege zu einer zukunftsfähigeren Gestalt von Kirche (Loccumer Protokolle 59/00), Loccum 2001, 59-62.
  • Ich bin viele. Plurale Identität und inneres Team, Lernort Gemeinde 19, 2001/3, 10-14.
  • Vom "Rübermachen nach Amerika", "Kribbeln im Rücken" und anderen religiösen Phänomenen. Religiöse Kompetenz in der Seelsorge, PrTh 36, 2001, 4-16.
  • Möglichkeitsräume erweitern. Systemtheorie und systemisches Denken in der Praktischen Theologie, Diakonia 32, 2001, 139-146.
  • Seelsorge transversal. Chancen der Theorie der Postmoderne für den Seelsorgediskurs, WzM 52, 2000, 448-464.
  • Individuum und Gesellschaft in der Seelsorge, in: Schneider-Harpprecht, Christoph (Hg.): Zukunftsperspektiven für Seelsorge und Beratung, Neukirchen 2000, 117-126.
  • Die Hörerin redet über ihr Leben. Eine bibliodramatische Relecture von Ernst Lange, in: Groß, Gisela / Meister, Ralf / Schweda, Thorsten (Hg.): Um der Hoffnung willen. Praktische Theologie mit Leidenschaft (Festschrift für Wolfgang Grünberg, Kirche in der Stadt Bd.10), Hamburg 2000, 218-230.
  • Wie anders ist die Pfarrerin?, Deutsches Pfarrerblatt 100, 2000, 298-302.
  • Leiten in Spannungsfeldern. Erfahrungen aus dem Bibliodrama, Nordelbische Stimmen 2000/7/8, 16-19.
  • 'Geschlecht' wahrnehmen. Auf dem Weg zu einer Methodologie feministischer Praktischer Theologie, in: Hauschildt, Eberhard / Laube, Martin / Roth, Ursula (Hg.): Praktische Theologie als Topographie des Christentums. Eine phänomenologische Wissenschaft und ihre hermeneutische Dimension (Festschrift für Wolfgang Steck, Hermeneutica Bd.10), Rheinbach 2000, 304-322.
  • Dreifaltigkeit vielfältig. Die Trinität im Spiegel feministischer Positionen, in: Hildebrand, Christel (Hg.): Wie im Himmel, so auf Erden. Festschrift 75 Jahre Konvent Evangelischer Theologinnen in Deutschland, Tübingen 2000, 48-65.
  • Individuum und Gesellschaft in der Seelsorge, in: Pohl-Patalong, Uta / Muchlinsky, Frank (Hg.): Seelsorge im Plural. Perspektiven für ein neues Jahrhundert, Hamburg 1999, 113-126.
  • Leitung im Bibliodrama, Lernort Gemeinde 17, 1999/3, 30-34.
  • Leiten in Spannungsfeldern. Thesen zur Rolle von Bibliodramaleitung, Textraum 6, 2000/12, 13-16.
  • (mit Runschke, Ursula) Bibliodrama und Geschlechterrollen. Männer und Frauen in der patriarchalen Welt - Möglichkeiten und Grenzen, Textraum 5, 1999/11, 11-18.
  • Kirche auf der Hochzeitsmesse, Nordelbische Stimmen 1999/5, 12-14.
  • Sprache und Geschlecht, Lernort Gemeinde 17, 1999/2, 20-25.
  • Seelsorge und Geschlechterverhältnis. Zur Begründung und Konzeption Feministischer Seelsorge, Lernort Gemeinde 16, 1998/1, 40-45.
  • Individuell über den Tod hinaus. Kirchliche Bestattung als Objekt der Wahl, Lernort Gemeinde 15, 1997/3, 50-54.
  • "Da war doch was mit Religion..." Erfahrungen mit kirchlicher Kommunikation auf einem Stadtteilfest, Lernort Gemeinde 15, 1997/2, 38-41.
  • (mit Schmidt-Brockmann, Elisabeth) Pastorin sein Ende der neunziger Jahre. Von der Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen im Verhältnis der Geschlechter, in: Borck, Sebastian / Groß, Gisela / Grünberg, Wolfgang / Werner, Dietrich (Hg.): Hamburg als Chance der Kirche. Arbeitsbuch zur Zukunft der Kirche in der Großstadt, Hamburg 1997, 206-216.
  • Frauenbeschneidung bei den Maasai. Kulturelle Traditionen und universale Menschenrechte im Konflikt, in: Kienel. Carola / Wilm, Sieghard (Hg.): Wo bin ich hier? Erfahrungslernen im Stipendienprogramm der Nordelbischen Kirche, Hamburg 1997, 41-46.
  • "Was dort so alles geht". Über Möglichkeiten ökumenischer Zusammenarbeit, Lernort Gemeinde 15, 1997/1, 41-45.
  • Die Gemeinde - wer oder was ist das eigentlich?, Lernort Gemeinde 15, 1997/1, 14-17.
  • Was ist Feminismus? Zur Vielfalt feministischer Theorien, Nordelbische Stimmen 1997/2, 16-19.
  • Bibliodrama - zur gesellschaftlichen Relevanz eines Booms, PTh 85, 1996, 522-535.

 


3. Lexikon- und Handbuchartikel

  • Art. Gemeindehaus, in: WiReLex, 2017
  • Art. Bibliolog, in: WiReLex, 2016,     
  • (gemeinsam mit Eberhard Hauschildt): Art. Gemeinde, kirchlich, in: Jörg Hübner u.a. (Hg.): Ev. Soziallexikon, Stuttgart 2016
  • Art. Gesellschaftliche Kontexte der Seelsorge, in: Engemann, Wilfried (Hg.): Handbuch der Seelsorge. Grundlagen und Profile, Leipzig 32016, 63-84
  • Art. Lehrende / Lernende, in: WiReLex, 2015
  • Art. Kirche bei neuen Gelegenheiten, in: Ralph Kunz/Thomas Schlag: Handbuch für Kirchen- und Gemeindeentwicklung, Neukirchen-Vluyn 2014, 198-207
  • Art. Bibliolog, in: Miriam und Ruben Zimmermann (Hg.): Handbuch Bibeldidaktik, Tübingen 2013, 516-522
  • Art. Bibliolog, in: WiBiLex, 2011
  • Art. Gesellschaftliche Kontexte der Seelsorge, in: Engemann, Wilfried (Hg.): Handbuch der Seelsorge. Grundlagen und Profile, Leipzig 22008, 63-84
  • Art. Seelsorge, in: Grab, Wilhelm / Weyel, Birgit (Hg.): Handbuch Praktische Theologie, Gütersloh 2007, 675-686
  • Art. Pastoraltheologie, in: Grethlein, Christian / Schwier, Helmut (Hg.): Praktische Theologie. Eine Theorie- und Problemgeschichte (Arbeiten zur Praktischen Theologie Bd. 33) und Herausforderungen, Leipzig 2007, 515-574
  • Art. Bildungsarbeit mit älteren Menschen, in: Blasberg-Kuhnke, Martina / Wittrahm, Andreas (Hg.): Altern in Freiheit und Würde. Handbuch christliche Altenarbeit, München 2007, 255-261
  • (mit Hauschildt, Eberhard) Art. Gemeinde, kirchlich, in: Heun, Werner / Honecker, Martin / Morlok, Martin / Wieland, Joachim (Hg.): Evangelisches Staatslexikon (Neuausgabe), Stuttgart 2006, 696-700
  • Art. Geschlecht, in: Fechtner, Kristian / Fermor, Gotthard / Pohl-Patalong, Uta / Schroeter-Wittke, Harald (Hg.): Handbuch Religion und populäre Kultur, Stuttgart 2005, 94-104
  • Art. Kirchenmusik und Pfarramt, in: Fermor, Gotthard / Schroeter-Wittke, Harald (Hg.): Kirchenmusik als religiöse Praxis. Praktisch-theologisches Handbuch zur Kirchenmusik, Leipzig 2005, 251-256
  • Art. Seelsorge III. Methoden und Konzeptionen, RGG IV, 2004, xx-xx
  • Art. Gender, in: Wörterbuch der Feministischen Theologie (hg. Elisabeth Gössmann et. al.), Gütersloh 22002, 216-221

 


4. Predigtmeditationen, Predigten und Andachten

  • Dritter Sonntag nach Trinitatis: Nacht- und Taggedanken, in: Inge Kirsner / Ilona Nord / Harald Schroeter-Wittke: … und den Mond als Licht für die Nacht. Andachten zur Nacht im Kirchenjahr (FS für Hans-Martin Gutmann), Göttingen 2013, 173-185
  • Zwischen Gut und Böse. Spielräume des Handelns ausloten, 4. Sonntag nach Trinitatis - Römer 12,17-21, GPM 97 (2008/5), 304-309
  • Gottesdienst für Geschiedene, in: Kirchhoff, Christoph / Grube, Anja (Hg.), Gottesdienst Impulse. Konzepte, Modelle und Bausteine für eine situationsgerechte Gottesdienstarbeit, Bochum 2004, 241-245
  • Von Erschrecken und großer Freude. Predigt zu Mt 2,1-12 am Heiligabend, ZGP 18, 2000/4, 23-25
  • Wunderfragen. 16. Sonntag nach Trinitatis Apg 12,1-11, ZGP 18, 2000/3, 55
  • 2. Sonntag nach Trinitatis - Jes 43,1-7, in: Calwer Predigthilfen 2000/2001 2. Halbband Exaudi bis Ende des Kirchenjahres, Reihe V/2, Stuttgart 2001, 84-91
  • 2. Sonntag nach dem Christfest – Joh 1,43-51, in: Calwer Predigthilfen 1998/1999 1. Halbband Advent bis Himmelfahrt, Reihe III/1, Stuttgart 1998, 81-86

 

 

5. Interviews und Porträts

  • „Auch ein Krankenhaus ist Gemeinde.“ Gespräch über die Zukunft von Gemeinde und Pfarramt angesichts der Finanzkrise der Kirche, zeitzeichen 7/2006, 39-42
  • „Neue Form von Kirche“, in: Der Kirchentag. Das Magazin 4/2011, 12-15
  • Renate Wieser: Uta Pohl-Patalong, in: Stefan Gärtner/Tobias Kläden/Bernhard Spielberg: Praktische Theologie in der Spätmoderne. Herausforderungen und Entdeckungen (Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge Bd.89), Würzburg 2014, 285-308)
  • Prof. Dr. Uta Pohl-Patalong, in: Martina Bär/Nadja Troi-Boeck "Du stellst meine Füße auf weiten Raum". Theologinnen im Porträt, Freiburg/Basel/Wien 2015, 95-100

Lehrveranstaltungen

Zu den Lehrveranstaltungen im Univis

Aktuelle Forschungsprojekte von Prof. Dr. Uta Pohl-Patalong

 

Laufende Forschungsprojekte

1. Theologisieren mit religionsfernen Jugendlichen

Im Rahmen des 15 Promotionsstellen umfassenden Programmes der CAU „Lehramt in Bewegung“ (CAU-LiB) wird in Kooperation mit Prof. Dr. André Munzinger (Systematische  Theologie) ein Lehr- und Forschungsprojekt zum Theologisieren auch und insbesondere mit religionsfernen Jugendlichen durchgeführt. Dafür wurde eine Promotionsstelle bewilligt, die mit Saskia Eisenhardt besetzt ist. Das von ihr konzipierte fachdidaktischen Moduls verbindet Fachwissenschaft und Fachdidaktik sowie universitären und schulischen Kontext: Nach einem Semester des Kennenlernens, Reflektierens und Einüben des Ansatzes „Theologisieren mit Jugendlichen“ erproben Studierende diesen in schulischen Kontexten sowohl im Gymnasium als auch in der Gemeinschaftsschule. Das Projekt wurde bereits einmal durchgeführt und mit herausragenden Ergebnissen evaluiert, der zweite Durchlauf erfolgt im SoSe 2017 und im WS 2017/18. 

2. Bibliolog in der Schule

 - Buchprojekt -

Nach zwei grundlegenden Publikationen zum Bibliolog (Bd. 1 Grundformen und Bd. 2 Aufbauformen [gemeinsam mit Maria E. Aigner]) entsteht gegenwärtig ein dritter Band, der die spezifischen Bedingungen des Handlungsfeldes Schule für den Bibliolog in den Blick nimmt. Das Werk wird 2018 im Verlag W. Kohlhammer erscheinen.

 

Geplante Forschungsprojekte

3. Dienste und Werke als Teil der Kirche

 - DFG-Antrag auf eine Sachkostenbeihilfe -

Beantragt wird ein Forschungsprojekt, das die Konstruktion der „Dienste und Werke“ bzw. der „gesamtkirchlichen Dienste“ in ihrer Entstehungsgeschichte, ihren konzeptionellen Anliegen und ihren gegenwärtigen Umsetzungsvarianten kirchentheoretisch in den Blick nimmt und als theologisch begründete Form, Kirche jenseits der Ortsgemeinde zu sein, profilieren. Es greift zurück auf Vorarbeiten im Kontext meiner Habilitationsschrift und diverse Vorträge, wird diese jedoch zuspitzen und weiterdenken. Beantragt dafür werden eine Doktorandinnenstelle (65%) sowie Sachmittel.

4. Dialogisch predigen

 - Buchprojekt -

Geplant ist ein homiletisches Buchprojekt, das die seit den Arbeiten Ernst Langes in den 1960er Jahren postulierte, aber nur ansatzweise umgesetzte dialogische Ausrichtung  des Predigens in einer Monografie aufarbeitet. Dabei soll einerseits Möglichkeiten einer dialogischen Ausrichtung und Konzeption in der klassischen Predigt bedacht werden, andererseits innovative Formen interaktiven Predigens. Das Projekt wird die theoretischen Grundlagen und Zusammenhänge dialogischen Predigens erörtern und praktische Konsequenzen für eine lebendige und ansprechende Predigt ziehen.

 

Abgeschlossene Forschungsprojekte

 5. Religioöse Vielfalt im konfessionellen Religionsunterricht Schleswig-Holsteins (ReVikoR)

 - Von der Nordkirche finanziertes Forschungsprojekt 2012-2017, durchgeführt in Kooperation mit der Universität Flensburg und der Nordkirche -

Das empirisch ausgerichtete Projekt untersucht das Erleben von und den Umgang mit der faktisch vorhandenen religiösen Heterogenität im konfessionellen Religionsunterricht in Schleswig-Holstein sowohl aus der Sicht von Lehrkräften als auch von Schüler*innen.

Für das von 2013-2017 laufende Forschungsprojekt wird von der Nordkirche die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin (75%) finanziert, die mit Antonia Lüdtke besetzt ist. 

Hintergrund der Studie ist die Diskussion um den Religionsunterricht mit seinem konfessionellen Bezugsrahmen: Wird dieser der faktisch vorhandenen religiösen Vielfalt in der Gesellschaft und unter den Schüler*innen – auch derjenigen, die am evangelischen Religionsunterricht teilnehmen – noch gerecht? Diverse Stimmen plädieren für eine Veränderung von einem konfessionellen zu einem konfessionsübergreifenden Religionsunterricht oder einer religiös neutralen „Religionskunde“ – jedoch weitgehend ohne methodisch fundierte Kenntnisse über den derzeitigen Umgang mit religiöser Vielfalt im jetzigen Religionsunterricht zu besitzen.

Hier setzt die ReVikoR-Studie („Religiöser Vielfalt im konfessionellen Religionsunterricht in Schleswig-Holstein“) an. Ihr Ziel ist es, am Beispiel des Bundeslandes Schleswig-Holstein zu erheben, wie im konfessionellen Religionsunterricht in Schleswig-Holstein mit der zunehmenden kulturellen und religiösen Vielfalt umgegangen und wie diese von Lehrkräften sowie Schüler*innen erlebt wird. Sie geht sowohl quantitativ wie qualitativ vor. Unter den Lehrkräften konnte eine Vollerhebung in allen Schulformen durchgeführt werden, die einen Rücklauf von 33,9% erbrachte. Zudem wurden 33 leitfadengestützte, halbstrukturierte Interviews mit Lehrkräften aller Schulformen zu ihrem Erleben und ihrem Umgang mit religiöser Vielfalt im konfessionellen Religionsunterricht geführt. Die Sicht von Schüler*innen (der weiterführenden Schulen) wurde sowohl quantitativ mit einem Fragebogen als auch qualitativ in leitfadengestützten Gruppeninterviews nach dem „Klumpenschema“ in drei Regionen Schleswig-Holsteins erhoben.

Die Ergebnisse der Lehrkräftebefragung sind veröffentlich in Uta Pohl-Patalong / Johannes Woyke / Stefanie Boll / Antonia Lüdtke / Thorsten Dittrich): Konfessioneller Religionsunterricht in religiöser Vielfalt. Eine empirische Studie zum evangelischen Religionsunterricht in Schleswig-Holstein,  Stuttgart 2016. Die Ergebnisse der Schüler*innenbefragung erscheinen im Sommer 2017 unter Pohl-Patalong, Uta / Boll, Stefanie / Dittrich, Thorsten / Lüdtke, Antonia / Richter, Claudia: Konfessioneller Religionsunterricht in religiöser Vielfalt II. Perspektiven von Schüler*innen.

 

Nachwuchsförderung

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses betrachte ich als besonders wichtige Aufgabe. Mir liegt daran, wissenschaftlich begabte und praktisch-theologisch interessierte Studierende frühzeitig zu fördern und zu begleiten. Promotions- und Habilitationsprojekte begleite ich durch individuelle Beratung und im Rahmen des praktisch-theologischen DoktorandInnenkolloquiums.

Das DoktorandInnenkolloqium findet in jedem Semester statt. Um die Teilnahme für berufstätige Mitglieder zu erleichtern, liegt der Termin an Freitagnachmittagen. Eingeladen sind alle in der Praktischen Theologie Promovierenden und Habilitierenden sowie praktisch-theologisch interessierte Studierende. Jedes laufende Projekt sollte einmal im Semester vorgestellt und diskutiert werden, so dass konstruktive Anregungen für die Weiterarbeit entstehen. Daneben diskutieren wir anhand gemeinsamer lektüre aktuelle praktisch-theologische Fragestellungen.

Einmal jährlich findet ein internationales DoktorandInnenkolloquium zusammen mit den praktisch-theologische in Instituten aus Zürich/Schweiz und Leiden/Niederlande statt. Der Austausch aus unterschiedlichen Perspektiven praktisch-theologischer Forschung erweist sich dabei als besonders fruchtbar.

Im Moment entstehen folgende Qualifikationsarbeiten an meinem Lehrstuhl:

Betreute Qualifikationsarbeiten


Habilitationen

Dr. Gabriela Muhl
Oberstudienrätin
Kompetenz und Religionsunterricht – Widerspruch oder Chance?

Dieses Habilitationsprojekt fragt danach, wie sich der Kompetenzbegriff kategorisieren bzw. definieren lässt unter besonderer Berücksichtigung einer domänenspezifischen Qualität; inwieweit Kompetenzorientierung, die eine subjektorientierte Unterrichtsausrichtung impliziert und die Reflexion der subjektiven Bedeutsamkeit des Lerninhalts/-gegenstands zum zentralen Anliegen macht, sich als genuin für den Religionsunterricht ausweist; ob religionsdidaktische Ansätze dieses Potential bereits vorformulieren und schließlich: inwiefern Kompetenz als ein innersubjektiver Vorgang zu verstehen ist, dessen Ausdruck sich als Selbstäußerung in Beziehungen ereignet und der sich daher als Ausdruck der Ebenbildlichkeit des Menschen mit Gott verstehen lässt: als Existenz im Gegenüber und in Beziehung zu Gott.


Promotionen

Sarah von Deylen
Doktorandin, Stipendiatin der Nordkirche
Genderorientierte Bibeldidaktik

Der englische Ausdruck „gender“ bezeichnet das soziale Geschlecht des Menschen, das der Einzelnen / dem Einzelnen anerzogen wird. Paulus äußert sich in seinen Briefen u.a. zu dem Verhältnis von Mann und Frau und gibt Regeln in seinen Gemeinden für das Zusammenleben der Geschlechter vor. Das Projekt fragt, wie das Verhältnis von Mann und Frau in den Paulusbriefen aus der Perspektive der Genderdebatte mithilfe der verschiedenen Ansätze der Bibeldidaktik in der Spätmoderne vermittelt werden kann.

 

Saskia Eisenhardt
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des Projekts „'Theologisieren mit Jugendlichen' als didaktisches Modell zwischen Universität und Schule“ (Lehramt in Bewegung CAU-LiB)
Theologisieren mit religionsfernen Jugendlichen

Beim Ansatz des Theologisierens, welcher vor allem für den RU entwickelt wurde, geht es darum mit Heranwachsenden über Fragen von Religion und Theologie ins Gespräch zu kommen und ihnen zuzutrauen, nicht nur Fragen zu religiösen Themen zu stellen, sondern ihre Vorstellungen auch zu reflektieren und eigene Antworten zu finden. Kurzum: Den Jugendlichen wird zugetraut, selbst Theologie zu betreiben.
Als innerchristlicher Ansatz konzipiert, war der Fokus des Theologisierens lange Zeit vor allem auf Heranwachsende gerichtet, die entsprechend christlich-religiös sozialisiert waren. Für den RU ergibt sich allerdings die Herausforderung, dass er vermehrt von Schüler*innen besucht wird, für die eine solche Sozialisation nicht mehr vorausgesetzt werden kann. Nimmt man die Realität des RUs ernst, müssen auch religionsferne Schüler*innen in die Überlegungen und Reflexionen zum Theologisieren eingeschlossen werden.
Vor diesem Hintergrund widmet sich das Dissertationsvorhaben der Frage, ob und wie Theologisieren mit religionsfernen Jugendlichen im RU funktionieren kann. Die Perspektive wird vor allem auf die betreffenden Schüler*innen selbst gerichtet: Wie bringen sich religionsferne Schüler*innen beim Theologisieren im RU ein? Wie argumentieren sie? (Wie) nehmen sie religiöse Traditionen auf? Lassen sich Muster des Theologisierens erkennen? Und was bedeutet das für die Umsetzung des Theologisierens in der unterrichtlichen Praxis?

 

Christiane Flachsenberg
Studienrätin
Mea res agitur?! – Der Bibliolog als jugendtheologischer Ansatz

In dem Dissertationsprojekt zur Jugendtheologie geht es auf der Basis schulpraktischer Erfahrungen um einen besonderen Weg der Begegnung zwischen der jüdisch-christlichen Tradition und jungen Menschen heute. Im Zentrum der Untersuchung stehen Bibliologe, die in den unterschiedlichen Klassenstufen eines Gymnasiums gehalten werden. Diese werden unter der Fragestellung in den Blick genommen, ob und inwieweit der bibelhermeneutische Zugang des Bibliologs sinnvoll als jugendtheologischer Ansatz zu verstehen ist.
Zudem wird in diesem Zusammenhang zu untersuchen sein, ob auf diesem Wege die biblische Tradition heute noch einen Resonanzraum für religiöse Erfahrungen, für „Ansprechbarkeiten“ von jungen Menschen bildet und somit die Bibel als grundlegende Urkunde des christlichen Glaubens, als in Worte gefasste Begegnungen von Menschen mit dem Heiligen für junge Menschen zu etwas, was sie unbedingt angeht, zu ihrer Sache, „sua res“, werden kann.

 

Sebastian Hasler
Wissenschaftlicher Mitarbeiter* am Institut für Praktische Theologie
Die Genderkategorie im Religionsunterricht: Theoretische Überlegungen und empirische Untersuchungen

Seit rund zehn Jahren werden in der religionspädagogischen Diskussion gendersensible Ansätze für den Religionsunterricht diskutiert. Dabei handelt es sich allerdings vorwiegend um einen theoretischen Diskurs. Wenig Aufmerksamkeit hat dabei bisher die empirische Erforschung eines gendersensiblen Religionsunterrichts erhalten. So ist weitgehend unklar, ob bzw. inwieweit die theoretischen Überlegungen Eingang in die praktische Umsetzung des gendersensiblen Religionsunterrichts finden. Das Forschungsvorhaben ist daher bestrebt, einen Beitrag zur empirischen Untersuchung eines gendersensiblen Religionsunterrichts zu leisten. Dabei soll besonders die Haltung und das damit verbundene Genderverständnis der Lehrkräfte im Fokus des Erkenntnisinteresses stehen sowie die daraus erwachsenen didaktischen Absichten der Religionslehrkräfte.

 

Inga Katharina Heyse
Doktorandin
Der Perspektivwechsel als Voraussetzung für einen inklusiven Religionsunterricht

Trotz eines entwickelten Diskurses zu Inklusion im Allgemeinen sind die Ansätze einer inklusiven Religionspädagogik im Besonderen als weitgehend anfänglich zu beurteilen. Für die Umsetzung von Inklusion scheint sowohl in verschiedenen Differenzdiskursen als auch in der Theologie der Perspektivwechsel von großer Relevanz zu sein. Das Forschungsvorhaben soll die Konzepte des Perspektivwechsels in verschiedenen Diskursen und in der Theologie untersuchen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede analysieren und bewerten, um mit den gewonnenen Erkenntnissen zu einer inklusiven Religionsdidaktik und schließlich zu einem inklusiven Religionsunterricht beizutragen.

 

Jana Laubert-Peters
Doktorandin, Mitarbeiterin im Diakonischen Werk Schlewig-Holstein
Halbe Berufung? Theoretische und empirische Untersuchungen zum Teildienst im Gemeinde-Pfarramt

Die Dissertation umfasst Untersuchungen zum sogenannten Teildienst im Gemeinde-Pfarramt, womit unter anderem 50% Stellen im Pfarramt gemeint sind. Der Teildienst wird als Querschnittsthema verstanden und Ziel der Arbeit ist somit, dem Teildienst aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf die Spur zu kommen. Neben einer Rekonstruktion der Entstehung und Entwicklung des Teildienstes nimmt die empirische Untersuchung einen zentralen Platz ein. Diese interessiert sich vorrangig dafür, welche Selbstkonzepte bzw. –bilder Pfarrer*innen im Teildienst haben, während sie u.a. von ihrem (Arbeits-)Alltag erzählen. 

 

Antonia Elisa Lüdtke
Mitarbeiterin des ReVikoR-Projekts und wissenschaftliche Referentin er Nordkirche für die Prozessgruppe "Auswertung ReVikoR"
„Confessional gap“ - Religionsunterricht auf der Schwelle

Konfessionalität ist dran. Der konfessionelle Religionsunterricht steht erneut – oder immer noch – auf dem Prüfstand. Vor allem im Angesicht von religiöser Pluralität werden bisherige Interpretationen des Konfessionalitätsprinzips in ihrer Relevanz in Frage gestellt.

Im Zuge dieser konzeptionell orientierten Arbeit wird zum einen dargestellt, dass der gegenwärtige Diskussionsstand um das Konfessionalitätsprinzip als „confessional gap“ perzipiert und charakterisiert wird. Im übertragenen Sinne erscheint die Konfessionalitätsfrage als „Leerstelle“, die es angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen zu füllen gilt. Konfessionalität ist weder eindeutig noch selbsterklärend, sondern bedarf ständiger und erneuter Reflexion. Zukünftige Formen des Religionsunterrichts werden im Wesentlichen davon abhängen, ob die „confessional gap“ als solche wahrgenommen wird und vor allem wie mit diesem „garstigen, breiten Graben“ umgegangen wird.

Zum anderen konstatiert diese Arbeit auf unterschiedlichen Wegen, dass Konfessionalität plural verstanden wird. Zu diesem Zweck werden u.a. die religionspädagogischen Diskurse der letzten Jahre auf „Muster“ von Konfessionalität hin untersucht. Ergänzt wird dieser theoretische Blickwinkel durch empirische Einsichten, welche im Kontext der ReVikoR-Studie („Religiöse Vielfalt im konfessionellen Religionsunterricht“) in Schleswig-Holstein gewonnen werden konnten.

Schließlich wird auf der Grundlage des pluralen Konfessionalitätsverständnisses von Lehrer*innen und Schüler*innen und in Korrelation zu den Erträgen der theologisch-konzeptionellen Analysen ein Konfessionalitätskonstrukt entwickelt, welches sowohl den gesellschaftlichen als auch den damit verbundenen theologischen Herausforderungen der Gegenwart gerecht werden möchte.


Anne Polster
Doktorandin, Stipendiatin des Evangelischen Studienwerks Villigst
Der Konfirmationstag in der Perspektive von Konfirmandinnen und Konformanden

Die Konfirmandenzeit zählt für die Konfirmand*innen zu den intensivsten Berührungen mit der Kirche. Die Konfirmation ist für sie und ihre Familien ein wichtiges Fest im Familien- und Lebenszyklus. Der Konfirmationstag selbst als Ziel und Höhepunkt der Konfirmationszeit ist empirisch bislang jedoch noch kaum untersucht worden. Im Vordergrund des Forschungsvorhabens steht die Perspektive der frisch Konfirmierten auf ihren Konfirmationstag.

Mit Jugendlichen in drei verschiedenen Kirchengemeinden wurden nach ihrer Konfirmation Gruppendiskussionen geführt. Diese wurden mit der Methode der dokumentarischen Interpretation ausgewertet. In der Arbeit wird die Erfahrungsbildung der Jugendlichen und die Bedeutungsdimensionen des Konfirmation entfaltet.  Aus der empirischen Untersuchung sollen Anstöße für die Theologie der Konfirmation und Anregungen für die praktische Gestaltung des Konfirmationstags generiert werden.

 

Abgeschlossene Habilitation von PD Dr. Maike Schult:

Ein Hauch von Ordnung. Traumaarbeit als Aufgabe der Seelsorge (Reihe: Arbeiten zur Praktischen Theologie, Bd. 64, Evangelische Verlagsanstalt,
zugleich: Habil. Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 2014), Leipzig 2016.    

 

Vorträge

Bibliologue - An Introduction in Theory and Practise

Die Ortsgemeinde im 21. Jahrhundert

Dienste und Werke als Teil der Kirche

Ehrenamt als Verwirklichung des Priestertums aller

Empirische Religionsforschung für Schüler*innen

Gender

Glaube im 21. Jahrhundert

Herkunft und Zukunft des Pfarrberufes

Intentionalität der (politischen) Predigt

Kirche in der Stadt

Kirchliche Orte

Kirchliche Orte auf dem Land

Kirchliche Sozialformen in der theologischen Perspektive

Ortgemeinde verstehen und gestalten

Pfarrbild im Wandel

Relevant und attraktiv Kirche sein

Why Gender Matters

Ämter und Funktionen

  • stellv. Mitglied des Zentralen Haushalts- und Planungsausschusses
  • Zentraler Ausschuss für Forschung, Forschungs- und Wissenstransfer
  • Zentraler Gleichstellungsausschuss
  • CAU-Forum für Fachdidaktik
  • IQSH