Dissertationen und Habilitationen

1.)  Dissertation:  Lichtblick des Friedens. Grundlinien einer sapientialen Theologie der Religionen im Anschluss an Nikolaus von Kues

Eine sapientiale Theologie der Religionen geht von der ambivalenten lebensweltlichen Erfahrung der existentiellen Suche nach Sinn angesichts des religiös-weltanschaulichen Pluralismus' im Horizont der Theodizeefrage und Gottesferne aus. Durch die Aufnahme der konjekturalen Methode der Wahrheitserkenntnis (ars coniecturalis / Kunst der Mutmaßung) des Philosophen und Theologen Nikolaus von Kues (1401 - 1464) und einer systematisch-theologischen relecture seiner Schriften De docta ignorantiaDe coniecturisDe pace fidei und De visione Dei wird ein Perspektivismus in Abgrenzung zu gängigen religionstheologischen Klassifikationen (Exklusivismus; Inklusivismus; Pluralistische Theologie der Religionen) entfaltet, der die christliche Glaubensgewissheit mit den Wahrheitsansprüchen anderer Religionen (selbst-)kritisch zueinander in Beziehung setzt und so ethische Bedingungen der Möglichkeit eines gelingenden Friedens zwischen den Religionen im Sinne des christlichen Gebots der Feindesliebe formuliert. Die philosophische Theologie des Cusaners zeigt sich für die gegenwärtigen Debatten um eine Theologie der Religion erstaunlich weiterführend.

http://www.lit-verlag.de/isbn/3-8258-9052-X

2.) Habilitationsprojekt: Fragwürdiger Abschied. Die Krise des Gottesgedankens in der Moderne und die Theologie (Arbeitstitel)